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Dresdner sollen in diesem Jahr selber über Striezelmarkt-Baum abstimmen

Dresdner sollen in diesem Jahr selber über Striezelmarkt-Baum abstimmen

Nach dem eher umstrittenen Exemplar im Vorjahr sollen die Dresdner in diesem Jahr selber über die Striezelmarkt-Fichte entscheiden. Wie die Stadtverwaltung am Dienstag mitteilte, sind zunächst Privatleute aufgerufen, ihre heimischen Bäume anzubieten.

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Der Baum 2012 hatte bei einigen Betrachtern Spott hervorgerufen. Das soll nicht wieder passieren.

Quelle: Christin Grödel

Aus allen Angeboten sucht eine Jury dann die schönsten Exemplare aus. Welcher Baum dann auf dem größten Dresdner Weihnachtsmarkt stehen wird, entscheiden letztlich die Dresdner per Internet-Abstimmung.

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Der Striezelmarkt-Baum 1999.

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Das Exemplar von 2012 kam aus der Dresdner Heide. Der 105 Jahre alte und 29 Meter hohe Baum hatte allerdings einigen Spott ausgelöst. Die Fichte war weder gerade noch allzu dicht. Auch die Spitze wirkte wenig majestätisch, dafür „zerfleddert und dürftig“, hieß es. Stimmen, die einen Austausch forderten, erteilte Bürgermeister Dirk Hilbert damals jedoch eine klare Absage. Fällen und Transport kosten schließlich rund 10.000 Euro.

Damit die Diskussionen nicht wieder von vorn beginnen, geht die Stadt nun neue Wege. „Wir wollen das massive öffentliche Interesse aus dem vergangenen Jahr aufgreifen und dieses mal die Dresdner Bürger über den Baum abstimmen lassen“, sagt Sigrid Förster, Abteilungsleiterin Kommunale Märkte im Amt für Wirtschaftsförderung und fügt hinzu, „um die Bürgerbeteiligung perfekt zu machen wollen wir, wie schon 2011, auf einen privaten Dresdner Baum als Spende zurückgreifen."

Der Vorteil: Fällen und Abtransport sind für den Besitzer kostenlos. Bis zum 26. Juli können sich Interessenten mit einem Foto des Baumes sowie einer Beschreibung von Baum und Standort sowie ihren Kontaktdaten beim Amt für Wirtschaftsförderung melden.

Dabei gilt es einige Kriterien zu beachten. „Der neue Striezelbaum muss mindestens 23 Meter hoch, gerade und besonders stabil gewachsen sein. Ideal sind Fichten und Tannen“, sagt Andreas Deppner, der Experte für Baumpflege und Baumsanierung, den die Stadt schon seit Jahren die Weihnachtsbäume aufstellen lässt.

„Neben dem Aussehen ist auch der Standort des Baumes ein wichtiges Kriterium. Der Ort muss für schwere Krantechnik und den speziellen Schwerlasttransport zugänglich und befahrbar sein und im Umkreis von maximal 30 Kilometer um Dresden liegen. Außerdem muss der Baum gesund, besonders stabil und mindestens 23 Meter hoch sein“, erläutert Deppner weitere Anforderungen.

Eine Fachjury, der unter anderem Förster und Deppner angehören, wählt aus allen Vorschlägen etwa zehn Bäume aus und begutachtet diese vor Ort. Fünf Finalisten werden Ende August 2013 in einer Bildergalerie unter www.dresden.de/striezelmarkt präsentiert und öffentlich zur Abstimmung gestellt. Alle Leser haben dann knapp vier Wochen Zeit ihren Favoriten zu wählen. „Hier entscheidet das Aussehen und die meisten Stimmen. Am Ende wird der schönste Baum den 579. Dresdner Striezelmarkt schmücken und viele Dresdnerinnen und Dresdner sowie die Gäste der Stadt erfreuen", so Sigrid Förster. Ende September soll der Gewinner feststehen.

sl / hh

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