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Dresdner siegt mit Medizin-Projekt bei „Jugend forscht“

Hauchdünne Helfer für Implantate Dresdner siegt mit Medizin-Projekt bei „Jugend forscht“

Der Dresdner Alexey Antsipkin forschte ein Jahr lang an kleinen Miniatur-Helfern und ging am Wochenende beim Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ in Chemnitz mit seinem Projekt an den Start. Von 22 eingereichten Beiträgen ging der Dresdner als Landessieger hervor und hat sich somit für das Bundesfinale in Paderborn qualifiziert.

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„Mir fehlen die Worte. Ich freue mich so“, sagt Alexey. Mit kleinen Miniatur-Energiequellen für medizinische Implantate ging er bei „Jugend forscht“ an den Start und räumte ab.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Hauchdünne Folien, die Leben retten können. Die in den Körper implantiert werden und dabei Gutes tun. Die Energie erzeugen und Patienten das Leben erleichtern können. Der Dresdner Alexey Antsipkin forschte ein Jahr lang an dieser Idee der kleinen Miniatur-Helfer und ging am Wochenende beim Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ in Chemnitz mit seinem Projekt an den Start (DNN berichteten). Von 22 eingereichten Beiträgen ging der Dresdner mit seinem Projekt als Landessieger hervor und hat sich somit für das Bundesfinale in Paderborn qualifiziert.

„Der Wettbewerb in Chemnitz war so spannend“, erzählt der prämierte Jugnforscher des Marie-Curie-Gymnasiums. Seit mehreren Jahren beschäftigt sich der 19-jährige mit hauchdünnen Polymerfolien. Die kleinen Plättchen, die zwischen zwei Finger kaum sichtbar sind, können als kleine Kraftwerke fungieren. Bei Bewegung erzeugen sie eine elektrische Ladung. Seine Idee: Gemeinsam mit einem medizinischen Implantat wie einem Herzschrittmacher könnten die Folien während der Operation an bestimmte Stellen im Körper angebracht werden. Durch die Bewegung der Muskeln, den Fluss des Blutes oder auch durch die Atmung ließe sich so elektronische Energie gewinnen, die durch einen dünnen Draht zu dem Implantat gelangen könnten. So wäre keine Energiezufuhr von außen nötig, die oftmals schmerzhaft und unangenehm für die Patienten ist.

Die Jury von „Jugend forscht“ entschied beim Landesfinale am Sonnabend, dass dieses Projekt am stärksten praxisorientiert ist. Deshalb erhielt Alexey Antsipkin den Sonderpreis des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und damit den ersten Platz. Darüber hinaus wird der 19-Jährige mit dem Sonderpreis „Präsentation auf der futureSAX-Innovationskonferenz 2016“ geehrt. Als Ehrenteilnehmer erhält er die Möglichkeit, sein Projekt auf der futureSAX-Innovationskonferenz am 6. Juni in Dresden auszustellen. „Mir fehlen die Worte. Ich freue mich so“, sagt Alexey. „Ich war wirklich überrascht, denn die Konkurrenz war sehr stark“. Vom 26. bis 29. Mai geht es für den Jungforscher zum Landesfinale in Paderborn, wo er im Bereich Technik nochmals Preise abräumen könnte. „Ich freue mich sehr auf die letzte Etappe“, sagt er.

Von Juliane Just

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