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Dresdner schulessen: An der Freien Alternativschule Dresden wird jeden Tag für 175 Kinder frisch gekocht

Dresdner schulessen: An der Freien Alternativschule Dresden wird jeden Tag für 175 Kinder frisch gekocht

Strahlende Augen bei den Schülern der Freien Alternativschule (FAS) - heute gibts Lasagne! Und das beste daran: Sie ist auch noch selbst gekocht und nicht vom Caterer geliefert.

"Seit Februar kochen wir wieder jeden Tag frisch", berichtet Geschäftsführer Jens Cencarka-Lisec. Anlass ist das neu entstandene Gebäude an der Stauffenbergallee, für das von vornherein eine große Küche geplant war. "Da gab es gar keine Diskussionen. Sobald wir unser eigenes Haus haben, wollten wir auch eine eigene Küche", sagt der Geschäftsführer. Mittlerweile kochen in der Großküche Katja Leonhardt und Rolf Hanusch für 175 Kinder. "Auch die Pädagogen essen gern mit, so dass jeden Tag 180 bis 190 Portionen gekocht werden", berichtet Cencarka-Lisec.

Ob das nicht ganz schön stressig ist? "Am Anfang schon, aber mittlerweile sind Katja und ich ein eingespieltes Team und stimmen unsere Arbeitsabläufe so aufeinander ab, dass selten Stress entsteht", erklärt der Mann in der Küche. Ihm bereitet die Arbeit unglaublich viel Spaß, schon allein weil er weiß, dass die Kinder was Frisches und Gesundes auf dem Teller haben.

"Wir beziehen nur Bio-Produkte vom Großhändler oder eben vom Fleischer, Bäcker oder Bauernhof in der Region", erzählt der 28-jährige Koch. Mit den beiden Köchen hat sich auch das System der Essensausgabe geändert. "Mittlerweile werden große Schüsseln auf die Tische gestellt und die Kinder können sich selbst bedienen", berichtet der Geschäftsführer. Damit sei die Mittagszeit viel entspannter geworden, denn nun bildet sich keine Schlange mehr vor der Küche. "Außerdem haben wir weniger Abfälle, weil die Schüler selbst entscheiden können, wie viel sie essen möchten", betont Cencarka-Lisec.

Und was halten die Schüler selbst nun von dem neuen Essen? "Uns schmeckt's viel besser als vorher. Beziehungsweise: Es schmeckt überhaupt mal nach irgendwas. Das Essen vom Lieferservice war immer sehr lasch", berichtet Emanuel aus der neunten Klasse. "Wir essen jetzt wieder gern und vor allem öfter in der Schule", fügt Leon hinzu.

Fürs Essen bezahlen die Eltern der Kinder drei Euro pro Gericht. "Die Entscheidung wurde aber einstimmig begrüßt. Den Eltern war es lieber, den einen Euro mehr zu bezahlen und dafür aber zu wissen, dass die Kinder gut verpflegt werden", erklärt Cencarka-Lisec.Nadine Steinmann

Nadine Steinmann

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