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Dresdner ist Bio-Bauer des Jahres

Vorwerk Podemus Dresdner ist Bio-Bauer des Jahres

Der Dresdner Landwirt Bernhard Probst gewann am Dienstag mit dem Vorwerk Podemus den „CeresAward“ als bester Biolandwirt im gesamten deutschen Sprachraum. „Den Sieger zeichnen Kompetenz in der Erzeugung ebenso wie in der Vermarktung sowie Vielseitigkeit im Betrieb und Innovationsfreude aus“, urteilte die Fachjury.

Bernhard Probst vom Dresdner Vorwerk Podemus wurde zum besten diesjährigen Biolandwirt gekürt.

Quelle: Archiv

Dresden/Berlin.  Der Dresdner Landwirt Bernhard Probst gewann am Dienstag mit dem Vorwerk Podemus den „CeresAward“ als bester Biolandwirt im gesamten deutschen Sprachraum. „Den Sieger zeichnen Kompetenz in der Erzeugung ebenso wie in der Vermarktung sowie Vielseitigkeit im Betrieb und Innovationsfreude aus“, urteilte die Fachjury zur Begründung der Preisvergabe. Probst habe aus einem Familienbetrieb ein florierendes Unternehmen gemacht, dessen wirtschaftlicher Erfolg anerkannt sei und ihm in der Region auch außerhalb der Landwirtschaft hohes Ansehen eingebracht habe.

Das Vorwerk Podemus hat heute 276 Hektar Anbaufläche, 48 Milchkühe inklusive Nachzucht und Ochsenmast sowie rund 80 Mastschweine und 180 Legehennen. Angefangen hat das Familienunternehmen 1991 mit knapp 60 Hektar und heruntergekommenen Wirtschaftsgebäuden. Die Familie Probst erhielt mit dem Ende der DDR ihren ehemaligen Hof zurück.

Auf Probsts Äckern wachsen Rotklee, Weizen oder Körnermais, Ackerbohnen, Kartoffeln, Triticale und Sonnenblumen. Neben der ökologisch arbeitenden Landwirtschaft entstand in den zurückliegenden 25 Jahren auch eine eigene Bio-Schlachterei auf dem Hof. Probst übernimmt die Vermarktung seiner Produkte selbst: Neben den Hofmarkt auf dem Podemuser Ring 1 betreibt das Bio-Unternehmen neun Märkte in Bautzen, Freiberg, Radebeul und Dresden. Zusätzlich werden die Produkte in mehreren Konsum- und Rewe-Supermärkten angeboten. 154 Mitarbeiter zählt das Vorwerk Podemus heute.

Initiator des CeresAwards ist das „dlz agrarmagazin“, ein überregionales Fachmagazin für Landwirte im deutschsprachigen Raum. Der Preis wurde 2014 unter der Schirmherrschaft von Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, erstmals verliehen. Aus den Gewinnern der zehn Einzelkategorien wählt eine Fachjury den Gesamtsieger. Jede Kategorie ist mit 1000 Euro Preisgeld dotiert, der Gesamtgewinner erhält 10 000 Euro Preisgeld. „Ceres“ ist die antike römische Göttin des Ackerbaus und der Fruchtbarkeit.

Von Paul Felix Michaelis

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