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Dresdner geben ihrer Stadt geteilte Noten bei europaweiter Vergleichsbefragung

Umfrage Dresdner geben ihrer Stadt geteilte Noten bei europaweiter Vergleichsbefragung

Geteilte Noten für die Stadt: Die Dresdner sind mit ihrem Leben in der Elbmetropole sehr zufrieden. Auch im europaweiten Vergleich gibt es gute Bewertungen für Nahverkehr, Kultureinrichtungen oder auch die Gesundheitsversorgung. Verglichen mit 2012 fühlen sich die Dresdner aber weniger sicher in der Stadt.

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Dresden. Geteilte Noten für die Stadt: Die Dresdner sind mit ihrem Leben in der Elbmetropole sehr zufrieden. Auch im europaweiten Vergleich gibt es hier besonders gute Bewertungen für Nahverkehr, Kultureinrichtungen oder auch die Gesundheitsversorgung. Verglichen mit 2012 fühlen sich die Dresdner aber weniger sicher in der Stadt. Das geht aus Zahlen hervor, die die Statistikstelle der Stadt jetzt vorgelegt hat.

So kommt die Stadt bei einer Umfrage 2015, die der Verband Deutscher Städtestatistiker (VDSt) und die Städtegemeinschaft „Urban Audit“ in Auftrag gegeben haben, bei Ordnung und Sicherheit unter 28 deutschen und insgesamt 104 europäischen Städten auf Spitzenwerte. 93 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu „Im Allgemeinen kann man den Menschen in der Stadt trauen“. Wie schon 2012 schätzen die Dresdner ihre Mitbewohner damit am vertrauenswürdigsten ein. In Essen (68) und Berlin (66 Prozent) sind die Werte in Deutschland am niedrigsten. Wie bei den anderen Werten auch sind dabei die Aussagen „stimme zu“ und „stimme eher zu“ zusammengefasst.

Beim allgemeine Sicherheitsgefühl landet Dresden im Mittelfeld. Die Befragungswerte sind in den letzten Jahren kontinuierlich von 94 Prozent (2006) über 92 Prozent (2012) auf nun 83 Prozent der Einwohner gesunken, die sich in Dresden sicher fühlen. Dabei sei Dresden kein Einzelfall. In rund der Hälfte aller deutschen Städte ist das Sicherheitsgefühl ebenfalls gesunken. Am sichersten fühlen sich die Befragten in München (96 Prozent), Münster (93 Prozent) und Konstanz (92 Prozent). Das niedrigste Sicherheitsgefühl wurde in Berlin ermittelt. International gesehen ordnet sich Dresden auch im Mittelfeld ein. Tagsüber halten 94 Prozent der Dresdner die Stadt eher für sicher, nachts sind es 65 Prozent. Mit diesem Wert liegt Dresden im Mittelfeld. 91 Prozent der Dresdner fühlen sich in ihrer Wohngegend sicher, europaweit kommt die Elbestadt damit auf Platz 29. Auch die Sauberkeit der Stadt bewerten die Dresdner mit 91 Prozent sehr hoch.

Mit ihrem Leben in Dresden sind 96 Prozent aller Befragten zufrieden. Das entspricht dem Wert von vor zehn Jahren. Im Jahr 2012 lag die Zufriedenheit (Summe der Aussagen „stimme zu“ und „stimme eher zu“) noch drei Prozentpunkte höher. Geringfügig bessere Werte wurden im Vergleich mit den deutschen Städten in Hamburg, München, Münster und Rostock ermittelt. Europaweit hat es die Stadt damit auf Platz 14 gebracht.

Bei der Zufriedenheit mit der öffentlichen Infrastruktur schneidet der Nahverkehr besonders gut ab. 94 Prozent der Dresdner sind damit zufrieden, hinter Zürich und Wien der Spitzenwert in Europa. Mit 93 Prozent liegt Dresden auch bei der Zufriedenheit mit den kulturellen Einrichtungen bei einem Höchstwert, gemeinsam mit Leipzig und München. Dieser Wert ist gegenüber 2012 sogar um drei Punkte gestiegen. Ähnlich zufrieden sind die Dresdner mit Grünflächen (90), Gesundheitsversorgung (87) und den öffentlichen Flächen (84 Prozent).

Deutlich niedriger sind die Zufriedenheitswerte mit dem Zustand der Straßen und Gebäude (71 sind sehr oder eher zufrieden), das sind aber drei Punkte mehr als 2012. Mit Sportanlagen (65 Prozent) und Schulgebäuden (57) sind die Dresdner zwar nicht besonders zufrieden, aber die Werte stiegen um einen beziehungsweise vier Punkte seit 2012.

Die Hälfte der Bürger und Bürgerinnen stimmen der Aussage zu, dass es einfach ist, in Dresden eine Arbeit zu finden. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) der Dresdnerinnen und Dresdner meint, dass Armut kein Problem in Dresden sei.

Von Ingolf Pleil

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