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Dresdner für OLED-Forschung ausgezeichnet

Technologiestandort Dresden abermals bestätigt Dresdner für OLED-Forschung ausgezeichnet

Am 7. März wurden drei Dresdner Einrichtungen von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für ihre Arbeit in der OLED-Forschung ausgezeichnet. Die TU Dresden spielte sowohl bei der Erforschung, als auch bei der Umsetzung in die Praxis eine entscheidente Rolle

Novalest ist weltweit führend bei der Herstellung von OLEDs für Fernseher und Mobilgeräte.

Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden. Die Technische Universität Dresden (TUD), das TU-Institut für Angewandte Photophysik (IAPP) und die Novaled GmbH wurden am 7. März von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DGP) mit dem „DPG-Technologietransferpreis“ ausgezeichnet. Die DPG ist die größte Fachgesellschaft dieser Art und vergab erstmal diesen Preis für einen besonders gelungenen und nachhaltigen Technologietransfer.

„Die DPG ehrt damit die drei Einrichtungen, weil es ihnen in herausragender Weise gelungen ist, wissenschaftliche Erkenntnisse auf dem Gebiet von Technologien und organischen Materialien zur Herstellung organischer Leuchtdioden (OLEDs) zu entwickeln und wirtschaftlich zu verwerten, begründete die DPG-Jury. Die von der TUD ausgegründete Novaled GmbH hat sich mit großem internationalen Erfolg auf die Leistungssteigerung von OLEDs, organischen Solarzellen und weiterer organischer Elektronik spezialisiert. Das sogenannte PIN OLED hat sich dabei mittlerweile als Industriestandart durchgesetzt und befindet sich heute weltweit in den meisten Smartphones, Tablets und Fernsehgeräten, die einen OLED-Bildschirm verwenden.

Entwickelt wurde diese Technologie vom IAPP an der TUD. Dort haben Experten bestimmte Schichten in OLEDs und anderer organischer Elektroniker„dotiert“ (geimpft), um sie so leistungsfähiger zu machen. Die Firma Novaled entstammt aus diesem Ansatz und hat seither über 500 Patente auf diesem Gebiet eingereicht. Die Firma war dabei so erfolgreich, dass sie von vier Gründern auf mittlerweile über 140 Mitarbeiter gewachsen ist. „Der Technologietransferpreis ist eine großartige Bestätigung für unsere Arbeit“, sagte Novaled-Gründer und CSC Jan Blochwitz-Nimoth. „Der Preis zeigt einmal mehr, wie sehr sich langfristig orientierte Grundlagenforschung auszahlen und zu sehr erfolgreichen Anwendungen führen kann“, ergänzt Professor Karl Leo vom IAPP.

Von Sebastian Burkhardt

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