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Dresdner Wohnung ist 69,4 Quadratmeter groß: Traum von eigenen vier Wänden erfüllten sich 16 Prozent der Einwohner

Dresdner Wohnung ist 69,4 Quadratmeter groß: Traum von eigenen vier Wänden erfüllten sich 16 Prozent der Einwohner

Nur 14 Prozent der Dresdner wohnen im eigenen Haus oder in einer Eigentumswohnung. Werden Untermieter und Bewohner von Wohnheimen außer Betracht gelassen, steigt die Zahl der Eigentümer auf 16 Prozent.

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Der Traum vom eigenen Dach: Nur 16 Prozent der Dresdner wohnen in Eigenheimen oder Eigentumswohnungen.

Quelle: PR/Architektenkammer Sachsen

Wie erwartet gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen Einkommen und Eigentum: Jeder zweite Haushalt mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 4000 Euro und mehr wohnt in den eigenen vier Wänden.

In Dresden gibt es drei große Vermietergruppen: Bei der Gagfah Group wohnen 17 Prozent der Mieter, in einer Genossenschaftswohnung 30 Prozent, die Mehrheit aber hat bei sonstigen privaten Vermietern ihr Zuhause gemietet.

Die Gagfah bietet den Daten nach den Armen der Stadt Unterkunft - etwa jeder fünfte Mieterhaushalt des Großvermieters verfügt über ein monatliches Einkommen von maximal 1000 Euro. Die Genossenschaften wiederum bleiben eine Domäne der Senioren - 44 Prozent der Zweipersonen-Rentnerhaushalte, die zur Miete wohnen, sind in Häusern von Genossenschaften zu Hause. Erwerbstätige mieten dagegen überdurchschnittlich oft bei sonstigen Vermietern.

Eine durchschnittliche Dresdner Wohnung ist 69,4 Quadratmeter groß und hat - statistisch gesehen - 2,8 Räume. Damit ist der Trend nach immer größeren Wohnungen gestoppt - wohl eine Frage des Geldes. Die durchschnittliche Dresdner Mietwohnung kostet 476 Euro im Monat, das entspricht einer Warmmiete von 7,62 Euro pro Quadratmeter. Die Kaltmiete liegt im Durchschnitt bei 5,45 Euro, die Betriebskosten bei 2,27 Euro pro Quadratmeter.

Wohnen in Dresden wird immer teurer, preisgünstige Wohnungen mit einer Grundmiete von weniger als vier Euro pro Quadratmeter machen nur noch zehn Prozent des Bestandes aus. 2002 stellten sie noch ein Drittel der Wohnungen. Dafür ist die Zahl der Wohnungen ab sechs Euro Grundmiete auf über ein Viertel gestiegen. Nüchtern bilanzieren die städtischen Statistiker: "Die Mietentwicklung steht in Verbindung mit der kontinuierlichen Zunahme der Haushalte als Wohnungsnachfrager bei gleichzeitigem Rückgang der Wohnungsleerstände und damit der Verknappung des Wohnungsangebots."

Nur noch 2,2 Prozent der Wohnungen stehen leer, 2005 waren es noch 7,3 Prozent. Bei 84 Prozent der befragten Haushalte steht im Wohnhaus im Moment keine Wohnung leer, 2010 waren es nur 76 Prozent.

Nur ein Prozent der Wohnungen in der Stadt hat noch eine Außentoilette oder Trockenklo, auch die Ofenheizung ist mit einem Prozent ein Auslaufmodell. Der Anteil der Wohnungen, die über eine Gebäude-Zentralheizung beheizt werden, liegt bei 36 Prozent, 59 Prozent der Wohnungen werden ferngeheizt.

14 Prozent der Befragten erwägen einen Umzug - zumeist, weil sie sich wegen der Kinder vergrößern wollen. Dresden ist immerhin deutsche Geburtenhauptstadt. Ein Fünftel der Umzugswilligen möchte gern Wohneigentum schaffen - 40 Prozent davon streben eine Eigentumswohnung an.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.12.2013

Baumann-Hartwig, Thomas

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