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Dresdner Wirtschaft geht mit Optimismus ins neue Jahr

Dresdner Wirtschaft geht mit Optimismus ins neue Jahr

Die ostdeutsche Wirtschaft blickt mit Schwung und Zuversicht auf das neue Jahr. Experten aus Wissenschaft, Politik und Verbänden erwarten eine Beschleunigung des Aufschwungs.

Konjunkturelle Risiken sehen Dresdner Wirtschaftsvertreter vor allem in der Energiepolitik.

"Die Wirtschaft wird sich bei uns sehr positiv entwickeln", sagte Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) den DNN. Das Wachstum stehe auf "soliden Füßen". Das werde sich auch in einer weiter abnehmenden Arbeitslosigkeit ausdrücken. In diesem Jahr ist die Erwerbslosigkeit von 9,8 auf 9,5 Prozent gesunken. Ganz so kräftig werde der Rückgang allerdings nicht ausfallen.

Auch die Wissenschaft verbreitet ökonomischen Optimismus. Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) erwartet für 2014 ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes Ost von 1,4 Prozent nach einer weitgehenden Stagnation in diesem Jahr. Uwe Burkert, Chefvolkswirt der Sachsenbank, rechnet für den Freistaat mit einem Zuwachs von 1,5 Prozent. Das liegt zwar unter dem erwarteten bundesweiten Wert von knapp zwei Prozent. "Aber unser Wachstum ist nicht auf Pump finanziert, wir werden die Früchte unserer sparsamen Finanzpolitik später ernten", kommentierte Morlok. Den Weg, Wachstum über neue Schulden anzuheizen, mache er nicht mit.

Er gehe von einer "positiven Wirtschaftsentwicklung" aus, sagte Hartmut Bunsen, Präsident des sächsischen Unternehmerverbandes. Der Präsident der Dresdner Industrie und Handelskammer (IHK), Günther Bruntsch, baut "nach einem guten Jahr 2013 auf ein noch besseres Jahr 2014". Von einer sich aufhellenden Stimmung "dank gestiegener Nachfrage" berichtete Andreas Huhn, Chef des Verbandes der sächsischen Metall- und Elektroindustrie.

Einen Strich durch die konjunkturelle Rechnung könnte die Energiepolitik machen. "Besonders die Umsetzung der Energiewende bedarf mehr Mut und weniger Polemik", forderte Bruntsch. Dabei geht es vor allem um bezahlbare Preise für Wirtschaft und Privatverbraucher. Bei der Energiepolitik müsse die Wettbewerbsfähigkeit der Handwerksbetriebe berücksichtigt werden, fordert Dresdens Handwerkskammer-Präsident Jörg Dittrich.

Die deutschen Wirtschaftsverbände gehen überwiegend optimistisch ins neue Jahr. In einer Umfrage des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) meldeten 26 von insgesamt 48 Verbänden eine bessere Stimmung in ihren Unternehmen als noch vor einem Jahr.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.12.2013

mi/U.L./bast

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