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Dresdner Westen kämpft mit dem Grundwasser

Dresdner Westen kämpft mit dem Grundwasser

Nach dem Hochwasser droht den Dresdnern jetzt die nächste Gefahr: Das Grundwasser steigt. Die Flutschutzanlagen im Dresdner Westen halten zwar, doch das Grundwasser drückt in Keller und durch Gullideckel nach oben.

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In vielen Stadtteilen laufen die Pumpen auf Hochtouren

Quelle: Hauke Heuer

Der Deich vor der Kläranlage an der Scharfenberger Straße in Kaditz hält der Elbe stand. Nun macht das Grundwasser der Stadtentwässerung zu schaffen. Am Freitag stand es bereits mit steigender Tendenz drei Meter unter der Erdoberfläche und füllte die ersten Keller. Doch die Stadtentwässerung ist auf die Situation vorbereitet. „Wir haben die Keller geräumt und Löcher in das Fundament gebohrt, durch die das Wasser kontrolliert eindringen kann“, sagte der Leiter des Hochwasserstabes Ralf Strothreicher. Die Bohrungen sollen in erster Linie dafür sorgen, dass das Fundament nicht unter Druck steht und aufplatzt.  

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Im Dresdner westen steht weiterhin das Wasser - die Pumpen laufen auf Hochtouren.

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Besonders schwer vom steigenden Grundwasser betroffen sind auch die Wohnhäuser an den Winkelwiesen in Cossebaude. Ein großer Sandsackdamm an der Meissner Straße schützt die Anwohner vor dem Flusswasser, aber das Nass findet trotzdem einen Weg in die Keller und quillt aus Gullideckeln. Ein Einsatzzug der Freiwilligen Feuerwehr und zehn THW Helfer aus dem hessischen Biedenkopf halten seit Donnerstag mehrere Pumpen am Laufen, die das Wasser aus Kellern und Gärten zurück über die Sandsäcke befördern.  

Wegen des Grundwassers wird auch davor gewarnt, Keller voreilig auszupumpen. Dies könne die Statik der Gebäude beeinträchtigen. Vor dem Auspumpen sollte daher im besten Fall ein Statiker zu Rate gezogen werden, mahnten Feuerwehr und Umweltministerium am Freitag.

hh / sl

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