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Dresdner Verkehrsbetriebe bekommen Gleisdreieck am Weißen Adler

Straßenbau Dresdner Verkehrsbetriebe bekommen Gleisdreieck am Weißen Adler

Die Bautzner Landstraße zwischen dem Weißen Hirsch und der Grundstraße soll umgebaut werden. Jetzt hat die Stadt erste Überlegungen dazu veröffentlicht.

Symbolbild

Quelle: dpa

DRESDEN. Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) sollen zwischen dem Weißen Hirsch und Bühlau ein Gleisdreieck bekommen. So steht es in einer Vorlage, die Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) in der vergangenen Woche in Umlauf gebracht hat. Der Neubau ist am Weißen Adler geplant. Die Richtung Bühlau fahrenden Straßenbahnen sollen dort künftig von der Bautzner Landstraße kommend rückwärts in die Straße „Am Heiderand“ und dann vorwärts wieder auf die „Bautzner“ in Richtung Innenstand fahren können. Hintergrund ist unter anderem die Planung des Schienenersatzverkehrs für den Zeitpunkt, zu dem der Ullersdorfer Platz umgebaut wird. Gibt es das Gleisdreieck bis dahin noch nicht, wäre dann der gesamte „Ast“ vom Waldschlösschen bis zur Endstation in Bühlau monatelang vom Straßenbahnverkehr abgehängt.

Der Vorschlag für den Wendepunkt steht in einem fünfseitigen Papier, das sich mit der künftigen Gestaltung der Bautzner Landstraße zwischen der Steglichstraße und der Grundstraße befasst. Eigentlich ist dieser Abschnitt der Bundesstraße B6 im Baukalender der Stadt derzeit kein Thema. Weil aber Planungen für barrierefreie Haltestellen an der Mordgrundbrücke und auf dem Weißen Hirsch laufen und gleichzeitig Überlegungen angestellt werden, wie die „Bautzner“ zwischen Grundstraße und Rossendorfer Straße sicherer gemacht werden kann, ist jetzt auch der Abschnitt zwischen Steglichstraße und Grundstraße Thema. Damit soll sichergestellt werden, dass die Bauarbeiten an allen drei Abschnitten gleichzeitig stattfinden können, um „Eingriffe zu Lasten des Verkehrs zu minimieren“.

Für das 1,6 Kilometer lange Stück vom Weißen Hirsch bis Bühlau hat die Verwaltung sechs Ziele formuliert. Neben dem Bau des Gleisdreiecks am „Adler“ gehören dazu unter anderem ein durchgängiger Gleisabstand von drei Metern, wie es ihn jetzt schon zwischen der Elisabethstraße und der Grundstraße gibt. Ein weiteres Ziel: Zwischen der Hegereiterstraße und der Grundstraße soll es künftig auch auf der Nordseite der „Bautzner“ einen Fußweg geben und auf beiden Seiten der Bundesstraße sind Schutzstreifen für Radfahrer geplant.

Einen Bauzeitpunkt für diese Pläne gibt es noch nicht. Jetzt ist erst einmal der Stadtentwicklungsausschuss gefragt. Er soll die aktuellen Überlegungen studieren und als Grundlage für die Vorplanung an dem „Bautzner“-Teilstück akzeptieren. Danach sollen die Überlegungen vertieft werden. Dabei sind dann auch andere Ämter der Stadtverwaltung, die Ortsbeiräte in Loschwitz und die DVB gefragt, bevor letztlich der Stadtrat das letzte Wort hat. Parallel dazu wird ein Finanzierungskonzept erarbeitet.

Die Vorlage V1339/16 kann im Internet aus dem Ratsinformationssystem der Stadt (www.ratsinfo.dresden.de) heruntergeladen werden. Sie ist dort bei der Suche zu finden, wenn man die Vorlagennummer oder den Recherchebegriff Steglichstraße e---ingibt.

Von Christoph Springer

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