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Dresdner Uniklinikum schafft Anlaufstelle für Krebspatienten

Portalklinik für Menschen mit Tumorleiden Dresdner Uniklinikum schafft Anlaufstelle für Krebspatienten

Neubau im Eiltempo: Knapp eineinhalb Jahre nach der Grundsteinlegung wurde am Dresdner Uniklinikum am Mittwoch die Einweihung eines neuen Gebäudes gefeiert, das die Versorgung von Krebspatienten verbessern soll. Die so genannte Portalklinik ist künftig zentrale Anlaufstelle für Menschen mit Tumorleiden vor einer stationären Aufnahme.

In knapp eineinhalb Jahren ist die neue Portalklinik entstanden.
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Neubau im Eiltempo: Knapp eineinhalb Jahre nach der Grundsteinlegung wurde am Dresdner Uniklinikum am Mittwoch die Einweihung eines neuen Gebäudes gefeiert, das die Versorgung von Krebspatienten verbessern soll. Die so genannte Portalklinik ist künftig zentrale Anlaufstelle für Menschen mit Tumorleiden vor einer stationären Aufnahme. Ab dem 18. April werden die ersten Patienten in dem Gebäude untersucht und erhalten hier auch ihre Chemotherapie.

Das Universitäts KrebsCentrum (UCC) kann mit dem Bezug nach den Osterfeiertagen einen Schlussstrich unter eine mehr als zehn Jahre dauernde Abfolge provisorischer Domizile ziehen. Die neue Klinik vereint Untersuchungs-, Therapie- und Beratungsräume. Zudem befindet sich im Erdgeschoss der Raum des Tumorboards, in dem Ärzte aller relevanten Fächer täglich die Therapie eines Großteils aller Klinikums-Krebspatienten diskutieren. Mehr als 8000 Behandlungsempfehlungen werden so jährlich gemeinsam besprochen. Da das Haus direkt mit einem bestehenden Forschungsgebäude verbunden ist, rücken die Teams der Wissenschaftler noch enger zusammen. „Tür an Tür“ arbeiten die Spezialisten jetzt zusammen, wie es Sachsens Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) anlässlich der Einweihung ausdrückte.

Möglich wurde der Bau maßgeblich dank einer Förderung der Deutschen Krebshilfe. 2,5 Millionen Euro stellte die Organisation im Rahmen des Programms „Onkologische Spitzenzentren“ zur Verfügung. Weitere 4,5 Millionen Euro wurde dem Uniklinikum als Kredit gewährt, um die Baukosten zu decken. Bereits den Bau von Haus 66, in dem erwachsene Leukämiepatienten behandelt werden, und des direkt angeschlossenen Hauses 65 – dem Standort der kinderonkologischen Station – hat die Deutsche Krebshilfe in den vergangenen 20 Jahren unterstützt. Beide Gebäude stehen in direkter Nachbarschaft zur neuen Portalklinik.

Das Ende der Fahnenstange ist damit für das Uniklinikum aber noch längst nicht erreicht. Vielmehr ist der Neubau ein wichtiger Bestandteil des neuen Krebs-Campus. Dieser Standort wächst in den kommenden Jahren deutlich, da Dresden im vergangenen Jahr zum Partner des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg ernannt wurde (DNN berichteten). „Die Grundidee ist ein onkologischer Standort, der deutschlandweit einmalig ist“, fasst es Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Uniklinikums, zusammen. In diesem Sommer beginnen die vorbereitenden Arbeiten für einen weiteren Komplex, in dem Wissenschaftler ab 2018 neue Erkenntnisse über Krebserkrankungen und innovative Therapien gewinnen sollen.

Von Christin Grödel

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