Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dresdner Uniklinikum reduziert Antibiotika-Gabe um 20 Prozent

Infektionen dennoch auf geringem Niveau Dresdner Uniklinikum reduziert Antibiotika-Gabe um 20 Prozent

Das Uniklinikum Dresden hat zwischen 2013 und 2016 den Verbrauch von Antibiotika um durchschnittlich 20 Prozent verringert. Das teilte die Einrichtung jetzt mit. Wie aus der internen Statistik hervorgehe, blieb die Rate der nach Operationen auftretenden Infektionen dennoch auf einem unverändert geringen Niveau.

Voriger Artikel
„Was uns eint“: Aufruf soll neue „Geschäftsgrundlage“ für Dresden werden
Nächster Artikel
Bundesverdienstorden für mehrere Dresdner

Dr. Katja de With

Quelle: Uniklinikum Dresden

Dresden. Das Uniklinikum Dresden hat zwischen 2013 und 2016 den Verbrauch von Antibiotika um durchschnittlich 20 Prozent verringert. Das teilte die Einrichtung jetzt mit. Wie aus der internen Statistik hervorgehe, blieb die Rate der nach Operationen auftretenden Infektionen dennoch auf einem unverändert geringen Niveau. Dass sei auch deshalb bemerkenswert, weil „der Anteil an schwerstkranken Patienten und entsprechend komplexer werdenden Behandlungen in den vergangenen beiden Jahren deutlich angestiegen ist“, wie Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Uniklinikums, sagt. Da Antibiotika erhebliche Nebenwirkungen nach sich ziehen können, würden Patienten unmittelbar vom verringerten Einsatz dieser Medikamente profitieren. Zudem reduziert sich die Gefahr von Resistenzen.

Ausgangspunkt dieser positiven Entwicklung ist der gut zwei Jahren begonnene Aufbau des „Zentalbereichs Klinische Infektiologie“. Unter der Leitung der Pharmazeutin und Internistin Dr. Katja de With entstanden so effiziente Strukturen, um den Kampf für einen gezielten Antibiotika-Einsatz zu intensivieren. „Wir bieten nicht nur einen infektiologischen Konsildienst an, sondern auch wöchentliche Visiten auf den Intensivstationen und eine Weiterbetreuung der Patienten, die unter langwierigen Infektionen leiden“, so Dr. de With. Zudem gebe es regelmäßige Treffen und Sitzungen der Infektionskommission, auf denen sich Experten unter anderem der Mikrobiologie, Krankenhaushygiene und Klinikapotheke, aber auch Vertretern der Fachbereiche austauschen.

Von Christin Grödel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
Anzeige
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.