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Dresdner Uniklinikum informiert zu „Altershirndruck“

Ohne Demenz durchs Alter Dresdner Uniklinikum informiert zu „Altershirndruck“

Die Kombination aus Vergesslichkeit, schlurfendem Gang und leichter Inkontinenz ist ein Indiz für den gut behandelbaren Altershirndruck. Eine Operation am Dresdner Uniklinikum kann die Lebensqualität der Betroffenen erhöhen. Die Neurochirurgen starten jetzt eine Informationsoffensive.

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Seitliche Röntgenaufnahme eines Schädel eines Patienten bei dem ein Shuntsystem implantiert worden ist.
 

Quelle: Uniklinikum Dresden

Dresden . In der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie am Uniklinikum werden immer mehr Patienten über 60 vorstellig, die über Vergesslichkeit, schlurfenden Gang und leichte Inkontinenz klagen. Diese Kombination ist nach Angaben des geschäftsführenden Oberarztes Prof. Dietmar Krex aber kein Ausdruck des Alterungsprozesses, sondern kann gut behandelt werden. Das Krankheitsbild, das sich dahinter verbirgt, heißt Normaldruckhydrocephalus, kurz NPH. Ärzte sprechen in diesem Zusammenhang auch von „Altershirndruck“.

Im Gehirn wird täglich Hirnwasser gebildet, das aufgrund des begrenzten Kopfvolumens kontinuierlich ablaufen muss. Die dafür nötigen natürlichen „Ablaufkanäle“ sind bei NPH-Patienten aber gestört. Das Team um Prof. Krex schafft deshalb in einer neurochirurgischen Operation eine „Umleitung“ von den inneren Hirnkammern zum Bauchraum, in dem das überschüssige Hirnwasser problemlos vom Körper abgebaut wird.

Da die hausärztliche Rolle bei der Erkennung der Erkrankung und die richtige Zuweisung des Patienten an entsprechende Experten unverzichtbar ist, startet die Klinik für Neurochirurgie jetzt eine Informationsoffensive. Vor allem für ärztliche Kollegen mit eigener Praxis findet am Mittwoch die Veranstaltung „Ohne Demenz, Gangstörung und Inkontinenz durchs Alter – Normaldruckhydrocephalus rechtzeitig erkennen“ statt. Mediziner aus ganz Sachsen sollen so auf die Anzeichen und Behandlungsmöglichkeiten des Altershirndruck hingewiesen werden.

Christin Grödel

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