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Dresdner Uniklinikum erzielt positives Betriebsergebnis von 3,4 Millionen Euro

Dresdner Uniklinikum erzielt positives Betriebsergebnis von 3,4 Millionen Euro

Das Dresdner Uniklinikum hat erneut ein positives Betriebsergebnis erzielt. Ohne Abschreibungen und Steuern liegt das Plus bei 3,4 Millionen Euro, inklusive der Abzüge verbleiben 57.000 Euro als abschließendes Jahresergebnis, teilte das Dresdner Uniklinikum mit.

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Uniklinikum Dresden (Archivbild)

Quelle: Sebastian Kahnert

„Insgesamt betrachtet war 2013 für das Klinikum ein gutes Jahr“, zieht Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Dresdner Uniklinikums Bilanz.

Basis des wirtschaftlichen Erfolgs seien die deutlich gestiegenen Einnahmen aus der Krankenversorgung. Hier verzeichnet das Uniklinikum einen Anstieg um gut 6 Prozent im Vergleich zum Jahr 2012. Entscheidend sei zudem die Behandlung von Patienten mit besonders schweren und kompliziert zu behandelnden Krankheiten gewesen. Neben den Erlösen stiegen laut Uniklinikum aber auch die Kosten. Steigende Gehälter und eine um drei Prozent auf 4.221 Stellen gewachsene Belegschaft ließen allein die Personalkosten um knapp acht Prozent auf 213 Millionen Euro steigen. Auch die Sachkosten, darunter fallen unter anderem Energie und medizinische Verbrauchsgüter, erhöhten sich um acht Prozent auf insgesamt 147 Millionen Euro.

Die finanziellen Spielräume der Krankenhäuser fielen dagegen immer geringer aus, urteilt Wilfried Winzer, Kaufmännischer Vorstand des Dresdner Uniklinikums. So sei allein 2013 bei 1069 Patienten ein Defizit von 9,4 Millionen Euro aufgelaufen, weil der tatsächlich entstandene Aufwand nur unzureichend vergütet wurde. Bei jedem dieser Patienten entstanden dem Dresdner Uniklinikum durchschnittlich Kosten von 18.477 Euro, doch die Krankenkassen erstatteten lediglich 9.675 Euro, zeigt das Uniklinikum die finanziellen Probleme auf. „Es ist überfällig, dass sich die Politik zum Sonderstatus der Universitätsmedizin bekennt und eine faire Finanzierung ihrer Zusatzaufgaben sichert“, sagten Prof. Michael Albrecht und Wilfried Winzer im Jahresbericht. Sie plädieren für zusätzliche Zuwendungen für die Uniklinika.

dbr

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