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Dresdner Uniklinik eröffnet Zentrum für plastische Chirurgie

Dresdner Uniklinik eröffnet Zentrum für plastische Chirurgie

Darf man sich als akademische Institution mit diesem Thema beschäftigen? Ist das gut für den Auftritt nach außen? Darüber diskutierte die Leitung des Uniklinikums rund um den Medizinischen Vorstand Prof. Michael Albrecht lange.

Schließlich entschied man sich dafür, Operationen auch aus rein ästhetischen und kosmetischen Gründen anzubieten.

Am Donnerstag nun öffnete nach eineinhalbjähriger Vorbereitungszeit das UniversitätsPlastischÄsthethische Centrum (UPÄC). Der Grund: „Die Eröffnung ist die zwangsläufige Folge für die Kompetenz, die wir in den vergangenen Jahren an einem Ort versammelt haben", so Prof. Albrecht. Hochkomplizierte Eingriffe und Therapieverfahren nach ästhetischen Gesichtspunkten würden ohnehin jeden Tag im Fokus der Uniklinik-Mediziner stehen. In den Räumen des Hauses 30 sind sie nun gebündelt anzutreffen.

Experten aus vier Bereichen steuern ihr Fachwissen individuell für jeden Patienten bei: Mit der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, der Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, der Dermatologie und der Augenheilkunde sind es die klinischen Fächer, die seit vielen Jahren wiederherstellende und korrigierende Eingriffe und Therapien im Bereich von Kopf und Hals vornehmen. Bisher geschah dies ausschließlich bei Patienten, die aufgrund angeborener oder krankheitsbedingter Fehlbildungen sowie nach schweren Unfällen oder Krebs-Operationen behandelt werden mussten.

Die Angebotspalette des Zentrums ist groß: Möglich sind unter anderem Kieferkorrekturen, Gesicht-Liftings, Faltenreduktion, das Entfernen von Schlupflidern, Tränensäcken oder Krampfadern, Nasenkorrekturen und das Lasern von Narben oder Tätowierungen. „Das alles sind hochkomplizierte medizinische Behandlungen. Es geht nicht darum, ein bisschen Botox zu spritzen", betont der Medizinische Vorstand. Man sei zudem im Gespräch mit der Klinik für Frauenheilkunde, um perspektivisch auch Brustoperationen anbieten zu können.

Insgesamt rund zwei Millionen Euro hat das Klinikum in den Bau und die Ausstattung des UPÄC gesteckt. Etwa 1,2 Millionen Euro der Kosten hat der Bund über das Konjunkturprogramm zugeschossen.

Aus den Dresner Neueste Nachrichten vom 10. Januar 2014.

Christin Grödel

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