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Dresdner Uni-Poliklinik schreibt Millionenverluste wegen pauschaler Kassenverträge

Dresdner Uni-Poliklinik schreibt Millionenverluste wegen pauschaler Kassenverträge

Das Universitätsklinikum der Landeshauptstadt Dresden kämpft mit immensen Verlusten in seiner Poliklinik. Das Defizit in der Ambulanz summiere sich mittlerweile auf insgesamt 17 Millionen Euro, erklärte Michael Albrecht, medizinischer Vorstand der Einrichtung.

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Das Universitätsklinikum der Landeshauptstadt kämpft mit immensen Verlusten in seiner Poliklinik.

Quelle: dpa

„Die Unterfinanzierung unserer ambulanten Bereiche ist ein echtes Thema, das unser Ergebnis belastet“, fuhr er fort.

Nur mit Mühe sei es 2013 gelungen, die großen Verluste der Poliklinik auszugleichen. Bei einem Umsatz von 400 Millionen Euro sei nach der Jahresabrechnung 2013 lediglich ein Plus von 4,5 Millionen Euro geblieben. „Die defizitäre Ambulanz ist für unser Ergebnis das Zünglein an der Waage“, sagte Albrecht.

Pro Patient und Quartal erhält das Uniklinikum laut Hochschulambulanzvertrag einen Betrag von 54,24 Euro. Die durchschnittlichen Kosten liegen laut Albrecht jedoch bei 170 Euro pro Patient. Die Differenz trägt das Uniklinikum und bringt es immer mehr an seine Kapazitätsgrenzen.

Zweites großes Problem ist laut Albrecht die von den Krankenkassen gedeckelte Zahl von Patienten, die versorgt werden dürfen.

Während die Kassen laut Vertrag pro Jahr lediglich für die Versorgung von 165.000 Patienten zahlen, behandelt das Uniklinikum 200.000 Menschen. „Für die Behandlung von 35.000 Patienten sehen wir keinen Pfennig“, sagte Albrecht. „Wir machen es aber trotzdem.“ Andernfalls wäre die Versorgung der Menschen in Dresden „extrem belastet“. Bereits jetzt warten viele Patienten monatelang auf Termine.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Print-Ausgabe der Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11. November 2014.

Katrin Tominski

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