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Dresdner Theater im Umzugsstress: Werkstatt mit Elbblick

Ein- und Auspacken Dresdner Theater im Umzugsstress: Werkstatt mit Elbblick

Die Staatsoperette und das Theater Junge Generation (tjg) befinden sich im Umzugsstress: Am Mittwoch beginnt der Einzug in die neue gemeinsame Werkstatt in Cotta. Auch das Verwaltungsgebäude auf der Ehrlichstraße steht vor dem Bezug. Das tjg zieht nächste Woche ein, die Operette folgt in zwei Wochen.

Riesige Halle für riesige Kulissen: die neue Werkstatt in Cotta.
 

Quelle: Anja Schneider

Dresden.  „Alle warten nur noch darauf, dass sich am Mittwoch um 7.30 Uhr das Tor öffnet“, sagt Lutz Hofmann, Technischer Direktor des Theaters Junge Generation (tjg). Im Altbau des Theatergebäudes in Cotta sind Möbel, Maschinen und Material verpackt. Am Mittwoch beginnt der Umzug in neue Gebäude: Die Theaterhandwerker ziehen in die neue Werkstatt direkt neben dem alten Gebäude. Die tjg-Verwaltung dagegen zieht in ihre neuen Räume an der Ehrlich-Straße neben dem Kraftwerk Mitte, wie Florian H. Brandenburg erklärte, der Projektleiter für den Theaterneubau bei der Kommunalen Immobilien Dresden GmbH & Co KG (KID).

Umzugsfieber herrscht auch bei den Mitarbeitern der Staatsoperette in Leuben. Die technischen Mitarbeiter wechseln aus ihren miserablen Werkstätten in den Neubau. Das Verwaltungspersonal soll in zwei Wochen in die Ehrlichstraße ziehen. „Wir sind im Übergabestress“, sagt Brandenburg. Bis zum Einzug müssen die letzten Handgriffe an den Gebäuden erledigt werden.

„Endlich brauchen wir nicht mehr auf den Wettergott zu hoffen, wenn wir eine fertige Kulisse aufbauen wollen“, erklärt Hofmann den großen Vorteil des Werkstattneubaus. Bisher mussten die tjg-Techniker aus Platzmangel die Kulissen an der frischen Luft zusammensetzen, jetzt haben sie mit ihren Kollegen von der Staatsoperette eine riesige Montagehalle zur Verfügung. Ob Schlosserei, Tischlerei oder Malsaal – Kulissen und Dekorationen entstehen nun in hellen Räumen, die teilweise einen phantastischen Elbblick bieten.

„In vier Wochen wollen wir die ersten Kulissen bauen“, kündigt Hofmann an. Mario Radicke, Technischer Direktor der Staatsoperette, will ab 13. Juni mit der Produktion beginnen. „Wonderful Town“ heißt das Musical von Leonard Bernstein, mit dem die Operette ihre Premiere im Kraftwerk Mitte feiern will.

Rund 6,2 Millionen Euro hat der Werkstattneubau inclusive technische Anlagen, Planungs- und Baunebenkosten sowie Freiflächen gekostet. Kleinere Abteilungen wie die Schneiderei und die Puppenwerkstatt werden im Kraftwerk Mitte untergebracht, weil sie in der Nähe der Schauspieler sein müssten, wie Radicke erläutert. Im Dezember sollen die neuen Spielstätten für Staatsoperette und tjg im Stadtzentrum eröffnet werden.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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