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Dresdner Tafeln erhalten tonnenschwere Lebensmittelspende von Rewe

Dresdner Tafeln erhalten tonnenschwere Lebensmittelspende von Rewe

56.000 Pfefferminztee-Packungen, 850 Kilogramm Nudeln, 450 Kilogramm Erdbeermarmelade, 1440 Kilogramm Erbseneintopf - das und noch einiges mehr lieferte am Montagmorgen ein großer Lkw bei den Dresdner Tafeln an.

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Edith Franke mit Laura Hoffmann und Julia Thiemann beim Weihnachts-Geschenke-Packen.

Quelle: Franziska Schmieder

Die Lieferung im Wert von etwa 30.000 Euro wurde vom Lebensmittelkonzern Rewe gespendet. Edith Franke, Vorsitzende der Dresdner Tafeln, nahm die Spende mit großem Dank entgegen. „Lange haltbare Lebensmittel bekommen wir äußerst selten, aber sie gehen weg wie warme Semmeln", berichtete sie über die Erfahrungen der letzten Jahre.

Thomas Helbig, Vertriebsleiter von Rewe Ost, nahm zusammen mit Franke den Laster in Empfang. Im Vorfeld hatte das Unternehmen mit der Aktion „Mithelfen - Mitspenden" Kunden zur Unterstützung der Tafeln animiert. Hier kamen nochmals über 48.000 Euro an Lebensmitteln zusammen. „Wir sind einer der größten Spender der Tafeln und einer der ältesten Förderer", so Helbig. Eintönige und ungesunde Ernährung sei für viele Menschen und vor allem Kinder ein zusätzliches Problem. „Deshalb benötigen die Menschen unser aller Hilfe und Unterstützung", begründete er das Engagement von Rewe Ost. Weitere Spenden gingen am Freitag an die Tafeln in Berlin und Blankenhain in Thüringen.

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Edith Franke in einer der Lagerhallen des neuen Gebäudes an der Zwickauer Straße.

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Landesweit gibt es 35 solcher Tafeln von Wohlfahrtsorganisationen und Vereinen. Dort holen sich jährlich rund 100 000 Menschen, Arbeitslose, Rentner, Familien und Alleinerziehende Lebensmittel.

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Parallel zur Spendenübergabe präsentierte Franke das neue Domizil der Tafeln an der Zwickauer Straße 32, das am 2. November in Betrieb genommen wurde. Das neue Haus, das der Verein mithilfe eines Kredits der Ostsächsischen Sparkasse gekauft hat, liegt zentral und ist gut an die Infrastruktur angeschlossen. „Ich gehe davon aus, dass es auch in Zukunft Armut geben wird. Mit dem Kauf ist die weitere Zukunft der Tafeln gesichert", so Franke zuversichtlich.

fs

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