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Dresdner TU-Rennteam gewinnt auf Hockenheimring Preis

Dresdner TU-Rennteam gewinnt auf Hockenheimring Preis

Studenten der TU Dresden haben am vergangenen Wochenende auf dem Hockenheimring bei der studentischen Rennserie "Formula Student" den Preis für das energieeffizienteste Auto gewonnen.

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Die TU-Studenten Delia Rähder und Steven Ernst freuen sich über die Auszeichnung für das energieeffizienteste Auto, weil sie gemeinsam mit ihren Teamkollegen hart für den Erfolg gearbeitet haben.

Quelle: Carola Fritzsche

Mit ihrem seit 2006 bestehenden Team "Elbflorace" nahmen sie mit 107 anderen studentischen Rennschmieden an dem Konstruktionswettbewerb teil.

"Bei einem 22 Kilometer langen Ausdauerrennen wurde aus der verbrauchten Leistung und der Rundenzeit berechnet, welches Fahrzeug die Energie am besten einsetzt. Von allen 32 Elektrofahrzeugen schnitt unser Auto 'Murph-E' am besten ab", berichtet die 23-jährige TU-Mechatronikstudentin Delia Rähder, bei der als Projektleiterin im Team alle Fäden zusammenlaufen. Insgesamt belegte das Team in der Wertung der Elektrofahrzeuge den 14. von 32 Plätzen.

Seit Oktober vorigen Jahres haben die 65 Mitglieder von "Elbflorace" in einer Lagerhalle unweit des Kaufpark Nickern an dem bisher fünften Rennauto des Vereins gearbeitet. Zunächst wurde es konzipiert und ab Februar dieses Jahres gefertigt. Die Studenten arbeiteten dabei eng mit dem Institut für Automobiltechnik an der TU Dresden zusammen.

Die "Formula Student", an der studentische Teams aus der ganzen Welt teilnehmen, wird während der Rennwochenenden sowohl mit Elektroautos als auch mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor in zwei Bereichen ausgetragen. Zum einen in den statischen Disziplinen, zum anderen den dynamischen. Im Statik-Wettbewerb sollen die Studenten einen Businessplan für das Auto erarbeiten und ihn zehn Minuten vor einer Expertenjury überzeugend präsentieren. Außerdem müssen die studentischen Rennfreunde ihr Fahrzeug beim "Design Report" vor erfahrenen Ingenieuren aus der Automobilindustrie technisch rechtfertigen.

Praktisch ans Werk und den Start geht es erst bei den dynamischen Disziplinen. Hier muss der Rennfahrer das Auto im Beschleunigungswettbewerb ("Acceleration") auf einer 75 Meter langen Strecke so schnell wie möglich ins Ziel bringen oder bei einem weiteren Wettkampf mit dem Namen "Skid Pad" in kürzester Zeit durch Rechts- oder Linkskurven fahren.

In Hockenheim war "Elbflorace" mit 45 Teammitgliedern vor Ort, von denen vier als Rennfahrer eingesetzt worden sind. Zuvor nahm das Team bereits im Juli an einem Rennen in Silverstone teil. "Das ist nur möglich, weil wir von zahlreichen Sponsoren unterstützt werden", betont Delia Rähder, die durch ihre Liebe zur Formel 1 zur "Formula Student" kam. Sie habe vor zwei Jahren durch Aushänge an der Uni von dem Rennteam erfahren und sei sofort begeistert gewesen. Ähnlich ging es ihrem Teamkollegen Steven Ernst. Der 21-Jährige kümmert sich am Rennauto um das Fahrwerk, damit der Bolide schnell und sicher um die Kurven kommt. Freude hat der Maschinenbaustudent vor allem an der Atmosphäre bei den Rennen: "Es macht Spaß, sich mit anderen Teams auszutauschen."

Beim Rennen können die Teilnehmer nicht nur Kontakte mit anderen Studenten knüpfen, sondern auch mit Vertretern der Industrie: "Die 'Formula Student' wird von Firmen aus der Automobil- und Zulieferindustrie ehrenamtlich organisiert. Sie machen das, um bereits frühzeitig qualifizierte Mitarbeiter zu finden", weiß Delia Rähder.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.08.2012

Stephan Hönigschmid

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