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Dresdner TU-Forscher erhalten Nachwuchspreis

Ehrung für Informatiker und Historiker Dresdner TU-Forscher erhalten Nachwuchspreis

Zwei Forscher der TU Dresden werden mit dem wichtigsten Preis für den wissenschaftlichen Nachwuchs ausgezeichnet. Der Historiker Dr. Christoph Lundgreen und der Informatiker Dr. Markus Krötzsch erhalten den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2016. Er ist mit jeweils 20 000 Euro dotiert und wird am 18. Mai in Berlin vergeben.

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 Zwei Forscher der TU Dresden werden mit dem wichtigsten Preis für den wissenschaftlichen Nachwuchs ausgezeichnet.

Quelle: DNN

Dresden.  Zwei Forscher der TU Dresden werden mit dem wichtigsten Preis für den wissenschaftlichen Nachwuchs ausgezeichnet. Der Historiker Dr. Christoph Lundgreen und der Informatiker Dr. Markus Krötzsch erhalten den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2016 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Er ist mit jeweils 20 000 Euro dotiert und wird am 18. Mai in Berlin vergeben.

Dr. Christoph Lundgreen bildete sich bereits während seines Studiums in zwei Fachrichtungen aus, in der Geschichte und in den Rechtswissenschaften. Ein Umstand, der sich wesentlich in seiner Forschung niederschlägt. In seiner Dissertation zu den „Regelkonflikten in der Römischen Republik“ integrierte Lundgreen rechtsgeschichtliche Betrachtungen sowie politikwissenschaftliche und soziologische Theorien. So gelang es ihm, auf dem Forschungsfeld der politischen Kultur der Römischen Republik innovative Aspekte herauszuarbeiten.

Dr. Markus Krötzsch hat wichtige Forschungsbeiträge im Bereich der Wissensrepräsentation geliefert. Dabei handelt es sich um die maschinenlesbare Darstellung menschlichen Wissens, die eine automatische Verarbeitung dieses Wissens durch den Computer ermöglicht. Krötzsch hat unter anderem Wikidata geschaffen, ein „Wikipedia der Daten“, das Wikipedia-Ausgaben in allen Sprachen mit Daten versorgt, die bereits in Millionen von Artikeln sichtbar waren. Mithilfe dieses „semantischen“ Wikis lässt sich nun beispielsweise die Frage beantworten, in welchen der zehn größten Städte der Welt gerade eine Bürgermeisterin regiert.

Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis, benannt nach dem Atomphysiker und früheren DFG-Präsidenten, wird seit 1977 jährlich an junge Forscher verliehen. Er gilt als der wichtigste seiner Art für den Forschernachwuchs in Deutschland. In diesem Jahr sind insgesamt 134 Wissenschaftler aus allen Fachgebieten vorgeschlagen worden, zehn werden schließlich ausgezeichnet.

Von CG

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