Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -7 ° Schneeregen

Navigation:
Google+
Dresdner Studenteninitiative mit Stammzellen-Rekord

Stammzellenspende Dresdner Studenteninitiative mit Stammzellen-Rekord

In der Verlängerung hat die Dresdner Studenteninitiative „Aias“ am Mittwoch an der TU und am Uniklinikum einen neuen Rekord bei den Registrierungen für Stammzellenspender geschafft. Bis 21 Uhr wurden 2549 neue Spender gefunden, teilte die Gruppe am Donnerstag mit.

Die Studenten standen Schlange für die Typisierung.

Quelle: Philipp Burkhardt

Dresden. In der Verlängerung hat die Dresdner Studenteninitiative „Aias“ am Mittwoch an der TU und am Uniklinikum einen neuen Rekord bei den Registrierungen für Stammzellenspender geschafft. Bis 21 Uhr wurden 2549 neue Spender gefunden, teilte die Gruppe am Donnerstag mit.

Ab 10 Uhr am Vormittag standen 240 Helfer im Hörsaalzentrum (HSZ) der TU Dresden und im Medizinisch-Theoretischen Zentrum des Universitätsklinikums Dresden bereit, um durch einen Abstrich an der Wangenschleimhaut neue potenzielle Stammzellenspender zu registrieren. Bis 16 Uhr hatten sich 1800 neue Spender registrieren lassen. Eigentlich sollte nur bis 17 Uhr gearbeitet werden, an der TU entschloss man sich jedoch spontan, bis 21 Uhr weiterzumachen, so dass bis zum späten Abend der angepeilte Pekord geknackt werden konnte.

Mehr als 1800 neue Stammzellenspender hat die Dresdner Studenteninitiative „Aias“ am Mittwoch an der TU und am Uniklinikum gesammelt. Das geplante Ziel, mit 2505 Registrierungen einen neuen Rekord aufzustellen, wurde dabei allerdings verfehlt.

Zur Bildergalerie

Ernst Peter Richter, Psychologiestudent an der TU, ist Gründer der Initiative in Dresden und Initiator der Aktion. Er und seine Mitstreiter wollten im Zuge des Jubiläums der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS), ein Zeichen gegen Blutkrebs setzen. „Die DKMS wird am Samstag 25 Jahre alt, deswegen wollten wir mindestens 2500 neue Registrierungen durchzuführen. Da unsere Aktion jedoch am 25.05. stattfindet setzen wir uns heute das Ziel, 2505 Typisierungen vorzunehmen“, so Richter. Der bisherige Weltrekord wurde in München aufgestellt. 2013 gelangen Katharina Zech, Gründerin der „Aias“-Initiative in Deutschland, zusammen mit ihren Helfern 2333 Registrierungen an einem Tag.

Im Vorfeld ihrer Aktion rührten die Dresdner kräftig die Werbetrommel. So wurden 1000 Glückskekse gebacken und verteilt, um zur Teilnahme zu motivieren. „Jede Zelle meines Körpers ist glücklich“ und der Termin waren auf dem Spruchbändchen zu lesen. Der Studentenrat der TU Dresden (StuRa) beteiligte sich ebenfalls an der Vorarbeit.

Die hiesigen Studenten nahmen hauptsächlich an der Aktion teil, um Gutes zu tun. Die Registrierung dauert kaum länger als fünf Minuten und eine Belohnung am Ende sollte einen Anreiz zur Teilnahme bieten. Der Initiative gelang es, zwischen 20 und 30 Sponsoren für die Aktion zu gewinnen. Nach der Registrierung zogen alle Teilnehmer ein Los und konnten beispielsweise ein Bier-Abo oder Einkaufsgutscheine für den Supermarkt gewinnen. Jeder Registrierte erhielt jedoch mindestens einen „Trostpreis“ in Form eines Kaffees vor dem HSZ.

Die Kosten von 40 Euro pro Typisierung übernimmt die DKMS. Zudem hatte der Registrierungsmarathon für die Macher auch einen symbolischen Wert. Organisator Richter, aus dessen Sicht Dresden in letzter Zeit oft negative Schlagzeilen gemacht hat, ging es bei der Aktion auch darum, den Ruf der Stadt zu verbessern: „Wir wollen zeigen, dass auch die Dresdner solidarisch sein können.“

Von ppb

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.