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Dresdner Studenten schießen Sensoren ins All

Dresdner Studenten schießen Sensoren ins All

Die Plätze für einen Start ins All sind rar - auch auf Experimentalraketen, die "nur" Forschungstechnik in den Weltraum transportieren. Einen solchen Startplatz haben jetzt sieben Studenten der TU Dresden ergattert.

Sie wollen den Sauerstoff in der Atmosphäre messen und treten als MOXA an (kurz für: "Measurement of Oxygen in the Atmosphere"). Im Frühjahr 2014 werden die zwei Experimentalraketen im Norden Schwedens abgefeuert.

"Wir möchten ein genaueres Höhenprofil erstellen und schicken dafür Sensoren in die Atmosphäre, die atomaren und molekularen Sauerstoff und Ozon messen", erklärt Alexander Mager. Der 24-jährige Luft- und Raumfahrtstudent ist Leiter des Vorhabens. Es gehe darum, die bisherigen Messungen mit eigenen Ergebnissen zu vergleichen, weil die derzeitigen Modelle noch nicht genau genug seien. Die Sensoren stammen von der Professur "Raumfahrtsysteme" des Instituts für Luft- und Raumfahrt der TU.

Gebaut haben die Luft- und Raumfahrt-, Maschinenbau- und Mechatronikstudenten bisher noch nichts. Zum einen, weil die Projektzusage erst vor ein paar Wochen kam, zum anderen, weil sie vorab Pläne zeichnen und das Vorhaben organisieren sowie das Budget berechnen müssen. Auch die Öffentlichkeitsarbeit erledigen sie selbst. Dafür heuerten sie eine Philosophie- und Theologiestudentin an. Im Juli beginnt der Aufbau der Experimentieranlage. Die Raketen werden bis zu90 Kilometer hoch fliegen und an einem Fallschirm zurück zum Boden gleiten. Das dauert zehn Minuten.

Im Rahmen des deutsch-schwedischen Programms "Rocket-borne Experiments for University Students", kurz REXUS, bekommen Studenten die Möglichkeit, Experimente in großen Höhen durchzuführen. Gefördert wird es vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Kooperation mit der schwedischen nationalen Raumfahrtbehörde SNSB. Im November 2012 durften Dresdner Studenten mit Rexus schon einmal Experimente in der Atmosphäre durchführen. S. Ender

@www.facebook.com/rexus.moxa

www.rexusbexus.net

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.01.2013

Stefanie Ender

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