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Dresdner Studenten kritisieren Patzelt: Fachschaftsrat moniert Diffamierung der Pegida-Gegner

Dresdner Studenten kritisieren Patzelt: Fachschaftsrat moniert Diffamierung der Pegida-Gegner

Neue Kritik an Politikwissenschaftler Werner Platzelt: Nach unbekannten Verfassern eines Flugblatts (DNN berichteten) meldet sich nun auch der Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät zu Wort, zu der auch die Politikwissenschaftler gehören.

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Quelle: dpa

„Dass Patzelt für eine offene Auseinandersetzung mit Pegida wirbt, ohne die islam-, asyl- und migrationsfeindlichen Entgleisungen öffentlichkeitswirksam zu verurteilen, zeigt, dass er seine Verantwortung als ,öffentlicher Intellektueller´ zu selektiv wahrnimmt“, kritisiert Paulo Emilio Isenberg Lima, der Sprecher des Fachschaftsrates.

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Patzelt kommt zum Schluss verschiedener Gruppen bei Pegida: Ein Drittel der teilnehmer bewertet er als fremdenfeindlich und rechtsnational. Die übrigen seien die oft zitierten "besorgten Bürger"

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Der Politikprofessor bemühe sich um größtmögliches Verständnis für die „in Teilen fremdenfeindliche Bewegung“ und diffamiere andererseits die Gegenproteste ohne empirische Belege. Der Fachschaftsrat hat mit seiner Kritik gewartet, bis Patzelt am Dienstag die Pegida-Studie seines Instituts veröffentlicht hatte. Dabei sagte der Politikwissenschaftler zu Kritik an seiner Rolle, er sehe sich als „öffentlicher Intellektueller“. Nun muss er sich gefallen lassen, dass die Vertreter seiner Studenten von ihm gerade wegen dieser Intellektuellenrolle ein deutlicheres Bekenntnis zu den Pegida-Gegnern verlangen.

Unterdessen reagierte Patzelt gestern verschnupft auf die Berichterstattung über „seine“ Studie. Neben Kritik an Formulierungen und an der Wichtung einzelner Befunde monierte er die Hinweise darauf, dass diese – wie auch alle anderen Pegida-Studien – nicht repräsentativ war. „Dabei kommt unsere Untersuchung dem ... Ideal der Repräsentativität näher als jede der anderen ... Untersuchungen“, stellte Patzelt fest.

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cs

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