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Dresdner Studenten besetzen Projektbaracke: TU kann keine Ersatzräume für marodes Gebäude anbieten

Dresdner Studenten besetzen Projektbaracke: TU kann keine Ersatzräume für marodes Gebäude anbieten

Studenten der Freiraum-Initiative POT 81 besetzen seit Freitagabend die Projekt-Baracke an der Hübnerstraße. Die Universitätsleitung hatte aus Brandschutzgründen kurz vor Weihnachten die dort ansässigen studentischen Projekte, wie die Jurastudentenvereinigung „ELSA Dresden e.

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Mit einem großen Transparent wollen die Studenten schon von weitem sichtbar machen, dass sie die Baracke besetzt haben.

Quelle: Hauke Heuer

V.“, die Freiraum-Initiative, die Hochschulgruppe für Tourismus, den Universitätschor und Paul Consultants aufgefordert, das Objekt bis zum Ende der vergangenen Woche zu räumen.

Ersatzräume stellt die Universität, wie der Studentenrat und die betroffenen Projekte bemängeln, nicht zur Verfügung. Das soll sich nach dem Willen der rund 30 Studenten, die sich in der Baracke häuslich niedergelassen haben, nun ändern. Sie forderten bereits am Freitag die Universität in selbstgedruckten Flugblättern auf, Ersatzräume bereitzustellen. „Es gibt keinen weiteren derartigen Ort auf dem gesamten Campus. Hier bekommen Studenten genügend Raum, um ihre Ideen zu verwirklichen. Dass soll es auch in Zukunft geben“, sagt der Politikwissenschaftsstudent und Hausbesetzer Jan Kossick (27).

Er und seine Mitstreiter wollen in den kommenden Tagen und Wochen auf dem Campus aktiv werden, für ihr Anliegen demonstrieren und in der Baracke Veranstaltungen anbieten. Jeden Abend sitzen sie bei Kerzenschein im Kreis, denn der Strom ist abgestellt worden, und diskutieren basisdemokratisch, wie sie ihren Protest nach außen tragen wollen. Große Aussicht auf Erfolg scheinen sie derzeit nicht zu haben. Die Universitätsleitung versteht zwar das Anliegen der Besetzer. Derzeit gebe es aber keine freien Raumkapazitäten in der TU, heißt es in einer Stellungnahme vom vergangenen Freitag.

Hauke Heuer

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