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Dresdner Studenten auf der Straße: Universitätsleitung räumt marode Projektbaracke

Dresdner Studenten auf der Straße: Universitätsleitung räumt marode Projektbaracke

In eine kurze Schockstarre verfielen gestern einige Studenten der TU-Dresden, als sie aus den Weihnachtsferien zurückkehrten. Die Universitätsleitung will noch am Freitag aus Brandschutzgründen das studentisch verwaltete Gebäude KOK16 an der Hübnerstraße in der Südvorstadt räumen lassen.

Grund für die Räumung seien die maroden, zu Nachtspeicheröfen ausgebauten, Kachelöfen in den zwei alten Barackengebäuden. Von der Räumung betroffen sind die studentische Initiative "KOK16", die Jurastudentenvereinigung "ELSA Dresden e.V." sowie die Hochschulgruppe für Tourismus.

"Erst am 20. Dezember hat man uns über die Räumung unterrichtet. Da waren die meisten bereits in den Urlaub gefahren. Das Objekt jetzt bis zum Ende der Woche zu räumen ist nur schwer möglich. Zumal wir noch keine alternativen Räumlichkeiten von der Universitätsleitung angeboten bekommen haben", ärgert sich Jan Kossick vom Kulturreferat des Studentenrates über das Verhalten der Universität.

Die KOK16 Baracken wurden durch den ehemaligen Rektor der TU Hermann Kokenge Anfang 2010 dem Studentenrat zur Verfügung gestellt, um Räumlichkeiten für studentischen Projekte zu schaffen. Dem vorangegangenen war eine monatelange Besetzung des Potthoffbaus im Herbst 2009, die eben diese Räume einforderte. hh

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.01.2013

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