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Dresdner Standesamt erwartet Rekorde bei Geburten und Hochzeiten

„Dresden liebt und lebt“ Dresdner Standesamt erwartet Rekorde bei Geburten und Hochzeiten

Dresden traut sich und sorgt für Nachwuchs: Die Landeshauptstadt erwartet bis zum Jahresende neue Rekorde bei Geburten und Eheschließungen. Schon in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 wurden bereits 261 Geburten mehr beurkundet als im Vorjahr. Auch beim Heiraten geht der Trend nach oben.

Heike und Peter Müller trauten sich am Freitag im Standesamt Goethealle in Dresden-Blasewitz.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Den Titel als Geburtenhauptstadt hat Dresden zwar an Leipzig verloren, das Dresdner Standesamt erwartet in diesem Jahr jedoch Rekorde bei Geburten und auch Eheschließungen.

Verglichen mit 2015 hat das Standesamt der Landeshauptstadt im ersten Halbjahr bereits 261 Geburten zusätzlich beurkundet. Waren es im vergangenen Jahr zum Halbjahr noch 3890, erblickten dieses Jahr bis zum 30. Juni 4151 Kinder das Licht der Welt. Insgesamt 70 Kinder ausländischer Mitbürger wurden im ersten Halbjahr urkundlich erfasst. Bei der Namensgebung sind die Dresdner wenig experimentierfreudig: Besonders beliebt bei Mädchen sind Marie, Sophie und Charlotte. Bei den Jungen sind die klaren Favoriten Alexander, Anton und Maximilian. Bis zum Jahresende werden wieder deutlich über 8000 Geburten erwartet.

Der Wachstumstrend setzt sich auch bei den Eheschließungen fort. Der Zuwachs beträgt schon jetzt 47. Mit einem Plus von 186 reservierten Terminen. Bis zur Jahresmitte gaben sich 988 Paare in Dresden das Ja-Wort. Die Hälfte aller angebotenen Termine sei schon ein Jahr im Voraus reserviert. „Dresden liebt und lebt“, sagt Frank Neubert, Leiter des Standesamtes. „Kurzfristige Eheschließungen sind allerdings nicht möglich – bis Ende Oktober sind alle Termine restlos ausgebucht.“ Unerwarteten Zuspruch gab es für den 7. Juli 2017. Das Standesamt hat das Angebot für dieses besondere Datum deshalb erweitert. 26 Paare können sich an diesem Tag das ja-Wort geben, zehn Termine sind noch frei. Ebenfalls beliebt ist der 17. Juli 2017. Wer sich schnell entschließt, kann sich den Termin ab kommenden Montag im Standesamt sichern. Wer sich in der besinnlichen Vorweihnachtszeit das Ja-wort geben lassen möchte, hat an allen vier Adventssamstagen noch freie Wahl.

„Dresden traut sich. Fast 1000 Eheschließungen gab es bereits in der ersten Jahreshälfte. Und das sicher nicht ohne Grund: Dresden bietet Eheschließungen nicht nur an elf sehr verschiedenen Trauorten an, sondern auch in großer Zahl an einem gefragten Sonnabend“, erklärt der Erste Bürgermeister Detlef Sittel. Ganz besonderer Beliebtheit erfreut sich das Palais im Großen Garten – dafür müssen die Paare allerdings 500 Euro extra berappen. „Wir bemühen uns, noch weitere Termine zur Verfügung zu stellen“, verspricht Frank Neubert. Standesamtlich geheiratet werden kann in Dresden in insgesamt elf Trauobjekten. Für das Jahr 2018 laufen bereits die Terminabstimmungen mit den Objekten.

www.dresden.de/heiraten

Von Juliane Weigt

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