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Dresdner Stadtschülerrat fordert bezahlbares Mittagessen in der Schule

Bildung Dresdner Stadtschülerrat fordert bezahlbares Mittagessen in der Schule

Der Dresdner Stadtschülerrat hat ein Grundsatzprogramm verabschiedet. Die Interessenvertreter der Dresdner Schüler fordern darin mehr Geld für Oberschullehrer, ein bezahlbares Mittagessen für die Schüler und mehr Geld für den Schulhausbau.

Der Dresdner Stadtschülerrat fordert bezahlbares Mittagessen in der Schule.

Quelle: dpa

Dresden.  Der Dresdner Stadtschülerrat hat ein Grundsatzprogramm verabschiedet. Die Interessenvertreter der Dresdner Schüler äußern sich darin u.a. zum Lehrermangel, zum Schulbau und zur Schulsanierung, zum Schulessen und zum Handyverbot.

„Wir sehen den Lehrermangel als zentrales Problem unseres Bildungssystems an, das schnell und langfristig bekämpft werden muss“, heißt es in dem Papier. Es sei vor allem notwendig, die Situation der Oberschullehrer zu verbessern. Dort lägen die größten Defizite vor. Die Schülervertreter fordern deshalb eine bessere finanzielle Vergütung für Oberschullehrer und eine Überarbeitung der Studieninhalte.

Was den Schulbau angeht, setzt sich der Stadtschülerrat für „ein aktives Mitwirkungsrecht der Schüler bei der Ausgestaltung der Schulhäuser“ ein. In Sachen Schulsanierung konstatiert er einen zum Teil „akuten Sanierungsbedarf“. Die Stadt müsse „eine wohlüberlegte Auswahl treffen, an welchen Stellen das Geld investiert werden soll“. Die Investitionen in Dresdens Schulen sollten noch weiter erhöht werden. Dresden brauche eine Doppelstrategie aus Neubau und Sanierung. Zunächst gehe es darum, Kapazitäten zu schaffen, danach „um verstärkte Sanierungen, um bereits existente Probleme anzupacken“.

Die Schülervertreter setzen sich außerdem für ein bezahlbares Mittagessen ein, das im Rahmen des Möglichen eine gesunde Mahlzeit darstellen solle. An jeder Schule müsse eine vegane Mahlzeit angeboten werden, „um der wachsenden Zahl der Vegetarier und Veganer unter Jugendlichen gerecht zu werden“.

„Wir fordern, das generelle Verbot von Smartphones an einzelnen Schulen abzuschaffen“, steht weiter in dem Papier. Das Handy im Unterricht zu verbieten, sei zwar durchaus sinnvoll, in den Pausen jedoch sollte die Nutzung erlaubt sein. Abgesehen davon fordert der Stadtschülerrat von der Landeshauptstadt, sich um eine flächendeckende Versorgung aller Schulen mit moderner Computertechnik und einen ausreichenden Internetanschluss zu bemühen.

ssr-dresden.de

Von Katrin Richter

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