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Dresdner Sommer voller Überraschungen

heiß und feucht Dresdner Sommer voller Überraschungen

Die warme Jahreszeit bescherte uns in diesem Jahr viel Regen aber auch hohe Temperaturen.

Die Sonne zeigte sich in Dresden vor allem in den vergangenen Wochen.

Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden. Dresden. Der Sommer ist in Dresden endgültig vorbei. Ab dem Wochenende fallen die Temperaturen auf etwa 20 Grad. Die Hitzerekorde in der ersten Septemberhälfte, verursacht durch subtropische Luftmassen aus Afrika, waren exemplarischen für den Verlauf der diesjährigen wärmsten Jahreszeit – dieser Sommer war für einige Überraschungen gut.

Viel Regen, aber sehr heiß

Und die kamen meist in Form von Schauern und Gewittern, die von feuchter Meeresluft aus dem Westen gespeist wurden. Der heftigste Niederschlag wurde am 5. Juni mit 25,9 Millimetern in einer Stunde an der Station Dresden-Klotzsche gemessen. Innerhalb kürzester Zeit fiel ein Drittel der gesamten Monatsregensumme. Dabei lag diese im Juni mit 170 Prozent weit über dem langjährigen Schnitt. Auch am 13. und 14. Juli sorgte ein Tief für massive Regenfälle. Die Wetterlage hatte starke Ähnlichkeit mit den Umständen, die 2002 das Elbehochwasser auslösten. So wurden nach den ersten beiden Sommermonaten bereits 105 Prozent des Niederschlagssolls erreicht. Insgesamt fiel in Dresden von Juni bis August im Schnitt 20 Prozent mehr Regen als im Vergleichszeitraum von 1961 bis 1990.

Bei diesen Zahlen möchte man meinen, dass der letzte Sommer ganz besonders kalt war. Doch genau das Gegenteil war der Fall. Der Temperaturmittelwert der Sommermonate in Dresden war der elfthöchste seit 1961. Besonders warm wurde es im Juni. Hier lag die durchschnittliche Monatstemperatur 1,8 Grad über dem langjährigen Durchschnitt.

Unbeständige Witterung

Warum stellte sich dennoch kein richtiges Sommergefühl ein? „Dies mag an der unbeständigen Witterung gelegen haben und dem deutlich zu nassen Sommerstart“, vermutet Franziska Reinfried, Meteorologin beim Dresdner Umweltamt. „Es gab während der drei Monate keine langanhaltende Schönwetter- oder gar Hitzeperiode. Die stetig kühlen Nächte sorgten zudem für angenehme Abkühlung von warmen Tagen. Seit 2006 liegen die Temperaturdurchschnittswerte vermehrt über dem Klimareferenzwert von 1961 bis 1990 Möglicherweise haben wir uns inzwischen an brütend-heiße Sommer gewöhnt und erwarten diese nun auch“, ergänzt sie.

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Statistiken des Deutschen Wetterdienstes zeigen die Ausmaße der Wetterkapriolen

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Von hh

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