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Dresdner Solarunternehmen Heliatek nimmt neuartige Anlage für Solarfolien in Betrieb

Dresdner Solarunternehmen Heliatek nimmt neuartige Anlage für Solarfolien in Betrieb

Bei dem Solarunternehmen Heliatek in Dresden ist eine neuartige Anlage zur Herstellung organischer Solarfolien in Betrieb gegangen. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sprach bei der Eröffnung am Montag von einer „Revolution in der Photovoltaik".

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Bei dem Solarunternehmen Heliatek in Dresden ist eine neuartige Anlage zur Herstellung organischer Solarfolien in Betrieb gegangen.

Quelle: PR

In die laut dem Unternehmen weltweite erste Anlage für die großtechnische Herstellung der flexiblen Solarmodule wurden 14 Millionen Euro investiert, davon rund 4 Millionen Euro Fördergelder vom Land. In den vergangenen Jahren entstanden in Dresden und Ulm (Baden-Württemberg) mehr als 75 Arbeitsplätze.

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Einblicke in die Arbeit bei Heliatek in Dresden

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Grundstoff für den organischen Halbleiter sind Kohlenwasserstoffverbindungen. Im Herbst sollen laut Heliatek-Geschäftsführer Thibaud Le Séguillon die ersten dieser Solarfolien auf den Markt kommen, die in ein Ladegerät für Tablet-Computer eingebaut werden. Er gehe künftig vor allem von Anwendungen in Gebäuden aus, sagte Le Séguillon. So gebe es Gespräche mit einem Fenster-Hersteller, der diese Folien verarbeiten wolle. Er kündigte weitere Investitionen in Höhe von rund 50 Millionen Euro in eine weitere Produktlinie an. Diese solle 2014 anlaufen.

„Sachsen verfügt über ein Photovoltaik-Cluster, das seinesgleichen in der Welt sucht", sagte Tillich. Mit den Solarfolien sei ein Fenster in der Photovoltaik aufgestoßen worden. Es lasse sich noch gar nicht sagen lasse, welche Anwendungsmöglichkeiten sich ergeben.

Heliatek entstand 2006 als Ausgründung aus der TU Dresden und der Universität Ulm. An dem Unternehmen sind Konzerne wie BASF, Bosch und RWE beteiligt.

dpa

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