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Dresdner Software-Schmiede macht Printmedien für Blinde "lesbar"

visorApps Dresdner Software-Schmiede macht Printmedien für Blinde "lesbar"

Neuer Coup für die Dresdner Software-Schmiede visorApps: Das Unternehmen hat eine App entwickelt, mit der der Bestand von rund 60 Schweizer Zeitungen und Zeitschriften erstmals auch mobil für Blinde und Sehbehinderte lesbar ist.

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Jan Blüher

Quelle: Robert Michael

Dresden. Neuer Coup für die Dresdner Software-Schmiede visorApps: Das Unternehmen hat eine App entwickelt, mit der der Bestand von rund 60 Schweizer Zeitungen und Zeitschriften erstmals auch mobil für Blinde und Sehbehinderte lesbar ist. Auftraggeber ist der Schweizer Blinden- und Sehbehindertenverband, der sein Online-Angebot damit auf mobile Endgeräte erweitert hat.

Der an der TU Dresden promovierte Informatiker Jan Blüher hat visorApps Ende 2011 gegründet. Das erste Produkt des Dresdner StartUp-Unternehmens war ColorVisor, der im März 2012 veröffentlichte Farbscanner für das iPhone. Wegen seiner eigenen Erblindung beschäftigte sich Dr. Blüher bereits seit 2010 ausführlich mit der "VoiceOver" genannten Zugänglichkeitssoftware für Blinde und Sehbehinderte auf iPhone, iPad und iPod touch. Jetzt legt die Softwarefirma mit der neuen App "eKiosk" nach, die erstmals sowohl für iPhones und iPads als auch für Android-Geräte programmiert wurde.

Mit "eKiosk" lässt sich der wichtigste Teil des Zeitungs- und Zeitschriftenangebotes der Schweiz von Blinden und Sehbehinderten nun auch auf mobilen Endgeräten, also unterwegs, nutzen. Die Verlage hatten sich dazu bereiterklärt, so zur Inklusion Blinder und Sehbehinderter beizutragen. "Ich freue mich, dass wir mit 'eKiosk' erstmals eine Auftragsarbeit in iOS und Android programmieren konnten und dadurch einer noch größeren Nutzergruppe mobilen Zugang zu Informationen bieten können. Denn das ist es, was uns antreibt: Zugang zu schaffen und damit Barrieren zu senken", sagt Dr. Blüher. Die Zeitungen und Zeitschriften sind in bis zu drei Sprachen mobil verfügbar.

cg

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