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Dresdner Schmuckgestalterin Sandra Coym bekommt Red Dot Award für ihren Hörclip

Dresdner Schmuckgestalterin Sandra Coym bekommt Red Dot Award für ihren Hörclip

Was der Oscar für die Filmbranche, ist der Red Dot Award für Designer. Mit einem solchen wird im Rahmen der Red Hot Gala Anfang Juli in Essen die Dresdner Schmuckdesignerin Sandra Coym geehrt.

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Sandra Coym mit einem ihrer „Hörclips“.

Quelle: Dietrich Flechtner

Sie überzeugte die Jury mit einem „Hörclip“. Dabei handelt es sich um einen Ohrschmuck, der ein Hörgerät nahezu unsichtbar macht, ohne dessen Funktionalität einzuschränken.

Das in Handarbeit hergestellte Schmuckstück ist wie eine kleine Schale gefertigt, in der ein speziell dafür entwickeltes Hörgerät „verschwindet“. Der Clip hat eine netzartige Oberfläche, „die den Schall so durchlässt, dass es keine Überlagerungen gibt. Ein namhafter Hörgerätehersteller hat das überprüft“, so die 35-jährige überglückliche Designerin.

Für sie ist der Red Dot Award wie ein Ritterschlag. „Mehr kann man als Designer nicht erreichen.“ Tatsächlich gilt der vom Design Zentrum Nordrhein Westfalen ins Leben gerufene Produktwettbewerb international als eines der begehrtesten Qualitätssiegel für hervorragendes Design. 4815 Arbeiten aus 53 Ländern wurden in diesem Jahr eingereicht. 72-mal wurde dabei der höchste Award des Wettbewerbs vergeben – der „Red Dot: Best of the Best“. 1120 Mal verlieh das Expertengremium den Red Dot für hervorragendes Produktdesign und 123-mal die Honourable Mention als Würdigung besonders gelungener Detaillösungen. Eine solche ging auch an Sandra Coym, die ein Schmuckatelier in der Rähnitzgasse in der Inneren Neustadt betreibt.

Sie hat den mittlerweile patentierten Hörclip gemeinsam mit der Dresdner Hörgeräteakustiker-Meisterin Kerime Riedel entwickelt, die die Idee hatte. Leicht, elegant und dezent – also im Alltag tragbar – sowie funktional sollte der „Hörschmuck“ sein. Und das ist gelungen. „30 Kundinnen im Alter zwischen 30 und 90 Jahren tragen ihn schon“, ist Sandra Coym stolz. Wählen kann man zwischen verschiedenen Plattinierungen, beispielsweise in Rhodium oder Gold, antik geschwärzt oder klassisch weiß. Modifizierungen gibt es zudem hinsichtlich der Form. Auch Männer sieht Sandra Coym als Kunden.

Catrin Steinbach

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