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Dresdner Schloss kostet 377 Millionen Euro – Münzkabinett soll zur G7-Tagung 2015 fertig sein

Dresdner Schloss kostet 377 Millionen Euro – Münzkabinett soll zur G7-Tagung 2015 fertig sein

Das Dresdner Schloss bleibt auf absehbare Zeit eine Baustelle. 377 Millionen Euro wird die Rekonstruktion am Ende kosten, kalkulierte Sachsens Finanzminister Georg Unland (CDU) am Dienstag.

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Die Schlosskapelle könnte Tagungsort des G7-Finanzministertreffens werden.

Quelle: Stephan Lohse

286 Millionen Euro davon wurden bereits verbaut. Aktuell sind die Arbeiter im Georgenbau beschäftigt, der künftig Teile der Rüstkammer und das Münzkabinett aufnehmen soll. Letzteres soll bis Mai 2015 fertig werden, dann winkt hoher Besuch.

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377 Millionen Euro wird die Sanierung des Schlosses einmal kosten. Ein Fertigstellungstermin liegt in den Sternen. Gebaut wird nach Kassenlage.

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Drei Tage lang wird im Mai 2015 das who-is-who der internationalen Finanzbrache in Dresden zu Gast sein. Die Stadt ist dann Gastgeber des Treffens der G7-Finanzminister und Notenbankchefs, die unter anderem über die Themen Finanzmarktordnung und eine faire internationale Besteuerung beraten werden. Dafür wird momentan ein passender Veranstaltungsort in der Stadt gesucht.

Staatssekretär sucht in Dresden nach Tagungsorten

Staatssekretär Steffen Kampeter (CDU) stattete daher dem Dresdner Schloss am Dienstag einen Besuch ab und ließ sich vom Riesensaal bis zur Schlosskapelle verschiedene Möglichkeiten zeigen. Er sehe sich in der Entscheidung für Dresden bestätigt, sagte Kampeter. Dresden sei eine hervorragende „Visitenkarte“ für Deutschland als Gastgeber des Treffens. In jedem Fall werde das Treffen 2015 eines der kurzen Wege, zeigte er sich erfreut.

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Das Residenzschloss sei eine von mehreren möglichen Tagungsorten in der Stadt. Vor allem von der Kapelle zeigte er sich beeindruckt. „Da muss man in den G7 lange suchen, um noch einmal so einen Saal zu finden“, zeigte er sich begeistert. Auch von der Baustelle zeigte er sich beeindruckt. „Wahnsinn“ entfuhr es dem Politiker beim Blick aus dem Georgenbau über den Schlossplatz hin zur Elbe.

In den Räumen dort wird zurzeit fieberhaft gearbeitet. Während der Kleine Ballsaal original nach den Plänen eines Semper-Schülers rekonstruiert wird, entstehen in den übrigen Räumen museale Bedingungen. Wie Holger Krause vom SIB mitteilte, sollte das Münzkabinett mit Blick über die Elbe ursprünglich bis zu den Sommerferien 2015 fertig werden, jetzt wolle man unbedingt zum Finanzministertreffen fertig werden.

Schloss wird nach Kassenlage weiter saniert

Inklusive Bundesmitteln werden in diesem Jahr elf Millionen Euro im Schloss verbaut, davon soll der Georgenbau mit Kleinem Ballsaal fertig werden. Im nächsten Doppelhaushalt plant der Freistaat insgesamt 13 Millionen für das Großprojekt ein und hofft auf zusätzliches Geld vom Bund. Wann das Schloss einmal fertig wird, ist unklar. „Wir bauen nach Kassenlage“, stellte Finanzminister Unland klar.

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Blick aus dem Georgenbau zur Frauenkirche

Quelle: Stephan Lohse

Neben den Finanzministern samt Entourage werden im Mai auch zahlreiche Wissenschaftler aus der ganzen Welt zu einem Symposium in Dresden erwartet. Voraussichtlich im Kongreßzentrum soll es dann um die Frage gehen, mit welchen Produkten und Strategien künftig noch nachhaltiges Wirtschaftswachstum möglich ist.

Stephan Lohse

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