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Dresdner Rathaussanierung: Letzte Arbeiten am Dach - Ratskeller soll als Gaststätte und Kantine genutzt werden

Dresdner Rathaussanierung: Letzte Arbeiten am Dach - Ratskeller soll als Gaststätte und Kantine genutzt werden

Bauzäune und Absperrbänder weisen darauf hin, dass das Dresdner Rathaus saniert wird. In erster Linie nur diese, denn Planen und Türen versperren den Weg für neugierige Blicke.

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In reichlich einem Jahr soll der erste Bauabschnitt bei der Rathaussanierung beendet sein.

Quelle: Carola Fritzsche

Deshalb haben die DNN nachgefragt, was in den letzten fünf Monaten eigentlich in Sachen Rathausumbau passiert ist. Nach Informationen der Stadt so einiges: Im Nordflügel 3 wurden Abbruch- und Stahlbetonarbeiten durchgeführt, Trockenbauer machten im Ost- und Südflügel die Wände, Decken und Böden wieder schick. Außerdem wurde hier der Estrich gegossen. Das Rechenzentrum wurde ebenfalls ausgebaut. Des Weiteren wird an der Haustechnik wie Heizung, Lüftung, Klimaanlage und Elektrik gebastelt.

Nach dem Trockenbau sind im Südflügel dieser Tage die Maler zu Werke. Auch werden hier gerade die Fensterbänke und im besagten Nordflügel unterdessen die Türrahmen eingebaut. Laut Stadtsprecher Kai Schulz sollen in den nächsten Wochen die Glaselemente in den Fluren eingesetzt werden, die Kuppelhalle des Turms erhält neue Holzfenster und im Nordflügel soll der Fußboden verlegt werden. Die Arbeiten am Dach werden in diesem Monat abgeschlossen.

Auch im Ratskeller sind die Bauarbeiter zu Gange. Hier entfernen sie die alten Heizkörperverkleidungen in den Nischen. Über eine Ausschreibung soll in Zukunft ein Betreiber für den Ratskeller gefunden werden. "Es ist vorgesehen, ihn für Gastronomie und eine Mitarbeiterversorgung nutzbar zu machen", so Kai Schulz.

Alles in allem soll der erste Bauabschnitt des Dresdner Rathauses Ende September 2015 beendet werden. Die Kosten liegen dann bei 36,7 Millionen Euro. Ursprünglich waren für den Abschnitt 25 Millionen Euro eingeplant. Bereits ein halbes Jahr nach Baustart kletterten im Frühjahr 2012 die Baukosten in die Höhe. Wegen entdeckter Mängel in der historischen Bausubstanz, mussten 6,3 Millionen Euro draufgeschlagen werden. Pfusch führte dazu, dass im Mai 2013 Teile des neu gedeckten Daches noch mal repariert werden mussten. Als Anfang dieses Jahres klar wurde, dass die bauausführende Arbeitsgemeinschaft (ARGE) im Kellergeschoss einen gesundheitsschädlichen Anstrich verwendet hat, kündigte ihr die Stadt schließlich (DNN berichteten). Und blieb auf Mehrkosten von knapp zwölf Millionen Euro sitzen. Dresden behält sich vor, der ARGE gegenüber Schadensersatzforderungen gerichtlich geltend zu machen, wie auf Nachfrage bestätigt wurde. Aktuell sind mit den Planungsleistungen das Planungsteam Freital und eigene Mitarbeiter des Hochbauamtes beauftragt.

Die Gerüste und der Bauaufzug an der Fassade rund um die Goldene Pforte werden den Dresdnern noch eine Weile erhalten bleiben. Voraussichtlich erst im nächsten Frühjahr sollen sie abgebaut werden, so Schulz.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.09.2014

Madeleine Arndt

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