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Dresdner Polizisten werden im Umgang mit Kranken geschult

Dresdner Polizisten werden im Umgang mit Kranken geschult

Damit sie richtig reagieren können, wenn sie mit dementen Menschen im Dienstalltag zu tun bekommen, haben sich Polizisten des Reviers Süd jetzt in einer Aufklärungsstunde schulen lassen.

"Wir haben mit den Beamten über Erfahrungen mit Demenz-Erkrankten gesprochen und erklärt, was sie im Umgang hätten anders und besser machen können", berichtete Projektleiterin Sandrine Augustin. "Zum Anderen möchten wir über Rollenspiele die Perspektiven der hilfebedürftigen Erkrankten vermitteln."

Polizist Iwo Kunath vom Revier Süd lobte die Aufklärung als "sehr positiv" und "notwendig". In der normalen Ausbildung lerne man derart spezielle Dinge nicht. "Somit ist es gut, dass die Stadt eine solche Kampagne geschaffen hat", sagte Kunath. "Vor allem die Informationen darüber, welche Beratungsstellen sich in Dresden mit Demenzpatienten auseinandersetzen, haben mir sehr weitergeholfen."

Organisiert hatten diese Weiterbildung das Sozialamt, die "Arbeitsgemeinschaft Demenz" und der "Pflege- und Betreuungsverein". Die wollen diese Demenz-Kurse im kommenden Jahr auch anderen Dresdner Behörden, Unternehmen, Vereinen und anderen Institutionen anbieten, speziell zum Beispiel Feuerwehr-Leuten, Einzelhändlern und Bankangestellten. Auch laufen derzeit Gespräche, um die Aufklärungskampagne demnächst weiteren Dresdner Polizeirevieren zu offerieren. "Wir möchten mit unserem Projekt so viele Menschen wie möglich erreichen und freuen uns über viele Anmeldungen", sagte Augustin, die die nun gestartete Aufklärungskampagne in Dresden leitet.

In Dresden sind etwa 8200 Menschen dement. Jährlich kommen etwa 1250 weitere Patienten mit diesem Krankheitsbild hinzu. "Leider ist Demenz oft immer noch ein Tabuthema. Viele Menschen wissen nicht genügend über die Krankheit", sagte Augustin. "Wir möchten verschiedenen Berufsgruppen klar machen, wie man mit Erkrankten umgehen sollte und welche Stellen Hilfe bieten."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.12.2013

Johann Voigt

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