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Dresdner Pegida verlegt Kundgebung auf Sonntag – Gegendemonstrationen geplant

Dresdner Pegida verlegt Kundgebung auf Sonntag – Gegendemonstrationen geplant

Das Dresdner Pegida-Bündnis verlegt seine Kundgebung. Statt wie gewohnt am Montagabend, weicht Pegida auf Sonntagnachmittag aus. Ein breites Bündnis will sich der Veranstaltung aber entgegenstellen.

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Pegida will am Sonntag in Dresden eine Kundgebung abhalten.

Quelle: dpa

Geplant sei um 14 Uhr auf dem Schlossplatz eine Kundgebung unter dem Motto „Refugees welcome“ (Flüchtlinge willkommen), teilte das Bündnis „Dresden nazifrei“ auf seiner Internetseite mit. Daran beteiligt seien auch das Bündnis „Dresden für alle“ und die „Aktion Neujahrsputz“. 

Die Pegida-Demo und Gegendemos am 12. Januar:

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Pegida und die Gegenproteste und Aktionen am 12. Januar 2015 in Dresden

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Das islamkritische Pegida-Bündnis hatte seine für Montag angekündigte Kundgebung auf Sonntag 14.30 Uhr vorgezogen. Einer der Gründe: Sie würden ihren Anhängern die Möglichkeit geben wollen, ein kostenloses Konzert am Montag mit Stars wie Herbert Grönemeyer zu sehen, hieß es. Pegida-Anhänger sollten sich „dieses kostenlose kulturelle Großerlebnis nicht entgehen lassen müssen“, erklärten die Organisatoren in einer am Freitag verbreiteten Mitteilung.

Die Veranstaltung, an der neben Grönemeyer unter anderem auch Jupiter Jones, Keimzeit, Yellow Umbrella und Jeanette Biedermann teilnehmen, ruft zu Weltoffenheit und gegen Rassismus auf. „Alle, die diese Inhalte mit uns teilen, sind herzlich eingeladen“, erklärten die Organisatoren und betonten, dass die Veranstaltung ausschließlich spendenfinanziert sei. „Wir bekommen keine öffentlichen Mittel, sondern bezahlen Umsatzsteuer“, widersprachen sie Behauptungen von Pegida.

Die Polizei bereitet sich unterdessen auf einen Einsatz am Sonntag vor: „Wir müssen uns nach den Anmeldungen richten“, sagte ein Polizeisprecher. Wie sich die Polizei aufstelle, hänge auch davon ab, wie viele Anmeldungen für Gegenveranstaltungen bei der Stadt eingingen. 

Noch in der vergangenen Woche mussten die Pegida-Versammlung sowie alle Versammlungen unter freiem Himmel in der Stadt ausfallen, da die Polizei ein ernsthaftes Anschlagsszenario befürchtete. Die Polizei sicherte die Stadt mit rund 1600 Beamten, ein Anschag blieb aus. Inzwischen liegt keine akute Terrorwarnung mehr vor, da sich die Drohung gegen den inzwischen zurückgetretenen Pegida-Führer Lutz Bachmann richtete.

dbr/dpa

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