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Dresdner Ordnungsbürgermeister: Interkulturelle Kompetenz für Beamte immer wichtiger

Wachpolizei als sinnvolle Übergangslösung Dresdner Ordnungsbürgermeister: Interkulturelle Kompetenz für Beamte immer wichtiger

Dresdens Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (CDU) sieht Nachsteuerungsbedarf für Sicherheitsbeamte beim Thema interkulturelle Kompetenz. Dieses noch vor wenigen Jahren nahezu irrelevante Thema werde immer wichtiger.

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Dresdens Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (CDU)

Quelle: sl

Dresden. Dresdens Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (CDU) sieht Nachsteuerungsbedarf für Sicherheitsbeamte beim Thema interkulturelle Kompetenz. Dieses noch vor wenigen Jahren nahezu irrelevante Thema werde immer wichtiger, sagte Sittel am Mittwochabend auf einer Diskussionsveranstaltung der Dresdner Grünen. Er habe aber keinerlei Zweifel an der Ausbildung der sächsischen Polizisten.

Im Gespräch mit dem Grünen-Landtagsabgeordneten Valentin Lippmann äußerte Sittel auch seine Sorge über die immer größer werdende Belastung für Polizisten. Das treffe Dresden besonders. Denn während die Bevölkerung immer weiter wächst, sank die Zahl der Polizisten in den vergangenen Jahren. Die aktuellen ständigen Großeinsätze führten am Ende dazu, dass auch die Zahl der Beamten in den Revieren und auf Streife immer weiter sinke. Daher befürwortet Sittel auch den Einsatz der von der Landes-Opposition heftig kritisierten Wachpolizei. Er sei „kein riesiger Freund des Modells“, betonte er. Als Übergangslösung sei die Wachpolizei aber sinnvoll.

Zudem sprach sich Sittel auch für den weiteren Einsatz der City-Streife in der Innenstadt aus. Deren Einsatz sei klar strukturiert, die Mitarbeiter würden ihre Befugnisse genau kennen. So soll die Streife zwar vor allem in den Läden der Händler für Verbesserung sorgen, wirke aber auf dem Weg von einem Laden zum Nächsten auch durch ihre schlichte Präsenz präventiv. Zwar, so der Ordnungsbürgermeister, hätte auch er lieber Streifenpolizisten auf der Straße im Einsatz, die seien aber momentan nicht verfügbar.

Um die Zahl der Einsätze im Stadtgebiet in den Griff zu kriegen, will Sittel auch den Gemeindlichen Vollzugsdienst weiter stärken. Denn das Unsicherheitsgefühl vieler Menschen sei vor allem subjektiv. Für viele Sorgen und Beschwerden sei die Polizei zudem gar nicht immer zuständig.

So prognostiziert Dresdens Erster Bürgermeister, dass künftig mehr Arbeit wegen Ruhestörung und ähnlicher Dinge auf die Ordnungsmitarbeiter der Stadt zukommen werden. Denn Dresden wächst. Das bedeutet auch mehr Jugendliche – und deren Flausen im Kopf. Die Polizei könne das nicht alles abfangen. Dieses „Vakuum“ soll der Vollzugsdienst füllen.

Stephan Lohse

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