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Dresdner Neumarkt: Kimmerle und Baywobau wollen das Quartier VII

Dresdner Neumarkt: Kimmerle und Baywobau wollen das Quartier VII

Für die in zwei Baufelder geteilte frühere Parkplatzfläche hinter dem Kulturpalast gibt es zwei potenzielle Käufer. Nach DNN-Informationen bewirbt sich die Baywobau Dresden um das Quartier VII/1 und das Bauunternehmen Kimmerle um das Quartier VII/2 am Neumarkt.

Beide Firmen haben dies bestätigt. Sie machen sich Hoffnungen auf einen baldigen Vertragsabschluss.

Seitens der Stadt gab es noch keine Bestätigung. Stadtsprecher Kai Schulz: "Die Kaufvertragsverhandlungen sind noch nicht abgeschlossen." Das gesamte Grundstück wurde im Herbst 2011 auf der Immobilienmesse Expo Real in München angeboten. Bis Januar 2012 konnten Gebote abgegeben werden. Mehrere schlüssige Entwicklungskonzepte seien eingegangen, teilte die Stadt mit. Ob es mehr als die beiden genannten sind, bleibt dabei offen. Für das an der Schloßstraße gelegene Quartier VII/1 beträgt das Mindestgebot 5,2 Millionen Euro, für das zum Jüdenhof gelegene Quartier VII/2 sind mindestens 4,3 Millionen Euro zu zahlen. Das gesamte Grundstück wird durch die neu angelegte Schössergasse geteilt und durch die ebenfalls neue Rosmaringasse vom Kulturpalast getrennt.

Wie Schulz weiter mitteilte, seien die den öffentlichen Raum betreffenden Erschließungsarbeiten nahezu abgeschlossen. Der Bebauungsplan 375 für das Quartier ist Grundlage für die Gestaltung der Fläche auf den historischen Grundrissen. Er soll voraussichtlich noch im Herbst im Bauausschuss behandelt und dann öffentlich ausgelegt werden.

Sollte die Baywobau Dresden den Zuschlag erhalten, müsste sie auf ihrem Teil den Leitbau Caesarsches Haus errichten, ein Rokokogebäude mit schönem Innenhof. Das Unternehmen Kimmerle ließe sich gleich auf zwei Leitbauten und eine Leitfassade ein. Die besonders wertvollen historischen Gebäude auf dieser Fläche sind das Dinglinger-Haus (1712 von Zwingerbaumeister Matthäus Daniel Pöppelmann erbaut und von Georg Christoph Dinglinger, Bruder des Hofjuweliers, bewohnt) sowie das Triersche Haus. Bisher ist die in Bayern, Sachsen und Tirol tätige Kimmerle-Gruppe vor allem mit Gewerbebauten hervorgetreten. In Dresden errichtete sie unter anderem den Gewerbepark Gompitz und die Kim-Hotels in Gompitz und Altfranken.

Als künftige Nutzung stellt sich die Stadt kleinteilige attraktive Läden, Büro- und Dienstleistungseinheiten und eventuell Wohnungen vor. "Bei ausreichender Belichtung und Lärmschutz ist in den oberen Geschossen eine Wohnnutzung möglich", erläuterte Schulz. An diesem Punkt gibt es nach DNN-Informationen noch Verhandlungsbedarf. Probleme für Wohnzwecke bereiten offenbar die Anlieferungen für den Kulturpalast. Genia Bleier

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.09.2012

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