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Dresdner Musiker treffen sich auf dem Altmarkt – doch eine Session bleibt aus

Dresdner Musiker treffen sich auf dem Altmarkt – doch eine Session bleibt aus

Unter dem Motto „laut und bunt“ wollten am Dienstagnachmittag Dresdner Musiker zusammen kommen, um auf die Dresdner Musikszene hinzuweisen. Laut Jan Kossick vom Projekt "Kultur sucht Raum" ist das dringend nötig: „Die Dresdner Musiker sind nicht gut untereinander vernetzt.

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Jan Kossick und Ulrich-Matthias Schäfer waren die einzigen aktiven Musiker beim Treffen auf dem Altmarkt.

Quelle: Franziska Viebach

Es gibt keinen gemeinsamen Ansprechpartner und wir wissen auch nicht genau, wie viele Bands es in Dresden eigentlich gibt.“ Viele Gründe um Dresdner Musiker an einem Ort zusammen zu bringen, damit sie sich kennen lernen und stärker vernetzen. Zum Termin am Dienstag auf dem Altmarkt kamen dann etwa 35 Leute, doch leider war es entgegen der Ankündigung weder sehr laut noch sehr bunt. Nur zwei Musiker spielten „Always look on the bright side of life“ – ein Lied mit dem man den optimistischen Blick in die Zukunft der Dresdner Musiker ausdrücken wollte. Doch die gewollte Aufmerksamkeit der Passanten konnten sie damit nicht erregen.

Nicht nur Musiker zog es zu dem Treffen. Auch andere Künstler und Mitglieder alternativer Projekte zeigten Präsenz und wiesen darauf hin, dass sie kreativen Raum in Dresden benötigen. Viele von ihnen sprachen von der Problematik, bezahlbare Proberäume zu finden. Straßenmusikerin Steffi Mucke prangerte an, dass sie seit letztem Jahr eine Sondernutzungserlaubnis benötigt, um auf der Straße musizieren zu können. Die Stimmung war nicht gut an diesem grauen, verschneiten Dienstagnachmittag. Vielleicht war es auch dem Wetter geschuldet, dass nicht so viele Musiker gekommen sind, wie im Internet angekündigt. Kossick möchte die Aktion deshalb gern wiederholen, wahrscheinlich erst in der wärmeren Jahreszeit.

Franziska Viebach

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