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Dresdner Museen erwarten 2011 mehr Besucher - Technische Sammlungen öffnen wieder

Dresdner Museen erwarten 2011 mehr Besucher - Technische Sammlungen öffnen wieder

Mit zahlreichen Sonderausstellungen, Festen und der Wiedereröffnung der Technischen Sammlungen nach umfangreicher Sanierung wollen die acht Museen der Stadt Dresden 2011 wieder mehr Besucher anlocken.

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Das Dresdner Stadtmuseum (Archivbild).

Quelle: Dietrich Flechtner

2010 wurden rund 137.000 Besucher registriert, das seien rund 13.000 Gäste weniger als im Vorjahr, teilten die Museen am Mittwoch auf ihrer Jahrespressekonferenz mit. Die „Delle“ entstand, nachdem das Technikmusuem im September schloss.

Am 20. Februar öffnen die seit September geschlossenen Technischen Sammlungen mit einem neuen Ausstellungsteil und dem erweiterten Erlebnisland Mathematik wieder ihre Türen für Besucher. Ende März ermöglicht das Museum dann spannende Einblicke in Klitzekleines mit der Ausstellung „Mikrofotografie - Schönheit jenseits des Sichtbaren".

Gisbert Porstmann, Chef des Museumsverbundes, machte die Ansprüche der diversen Häuser klar. Während die Staatlichen Kunstsammlungen mit Museen wie der Gemäldegalerie Alte Meister oder der Schatzkammer Grünes Gewölbe als „großer Tanker" eher langsam unterwegs seien, würden die städtischen Einrichtungen als „wendige Fregatte" um den Tanker herumfahren und „die Gäste zu Ausflügen einladen". „Es kommt nicht darauf an, die Besucher zu zählen, sondern darauf, dass der Besucher zählt", zitierte der Direktor einen Kollegen.

Porstmann zufolge bleibt die Provenienzforschung ein Thema. Das Inventar des Stadtmuseums sei im Zweiten Weltkrieg verloren gegangen. Nach bisherigen Ermittlungen habe man keine Kulturgüter aus jüdischem Besitz unrechtmäßig im Bestand. Nach 1945 seien aber beschlagnahmte Werke ins Museum gelangt. Als Beispiel nannte er Gemälde aus dem Rittergut Seußlitz, die nun zurückgegeben werden sollen. Das Stadtmuseum selbst habe umfangreiche Kriegs- und Nachkriegsverluste erlitten. „Nach denen suchen wir." Wegen fehlenden Inventars gibt es keine genaue Zahl. Schätzungen belaufen sich auf 300 bis 300 Werke.

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So sah es bis zur Renovierung in der Technischen Sammlung aus.

Quelle: Dietrich Flechtner

Freunde der Kleingartenkultur können ab dem 12. März im Stadtmuseum die zahlreichen grünen Oasen Dresdens, aber auch das Leben von Pflanze, Tier und Mensch in den kleinen Gärten kennenlernen. Im Anschluss an diese Ausstellung werden unter dem Motto „Dresden plakativ!" Plakate aus den Jahren 1865 bis 2010 zwischen Kunst, Konsum und Propaganda zu bewundern sein.

Die städtischen Kunstsammlungen widmen sich in ihren Ausstellungen, unter anderem mit Werken von Robert Sterl und Stefan Plenkers, verstärkt der Kunst des 20. Jahrhunderts. Das Carl-Maria-von-Weber-Museum begeht im November den 225. Geburtstag seines Namensgebers und im Kraszewski-Museum in der Neustadt werden 50 Jahre sächsisch-polnischer Kulturtransfer mit umfangreichen Veranstaltungen gewürdigt.

Franziska Schmieder/Jörg Schurig, dpa

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