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Dresdner Messeschlager: Ein Auto ohne Räder

Dresdner Messeschlager: Ein Auto ohne Räder

Wer kennt es nicht aus Kindheitstagen oder vom eigenen Nachwuchs? Es gibt nichts Schöneres, als sich an das Steuer der Familienkutsche zu setzen und mit den Zehenspitzen nach dem Gaspedal zu angeln, während einem in scheinbar ewiger Repetition ein "Brumbrum" über die Lippen kommt.

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Jungunternehmer Ron Ringguth in seinem Woody Car.

Quelle: Hauke Heuer

Dass das Auto dabei keinen Zentimeter rollt, spielt in den kindlichen Parallelwelten überhaupt keine Rolle.

Der Dresdner Eurosport- und Wok-WM Moderator Ron Ringguth und seine Lebensgefährtin, das Model Christine Beutmann, haben aus dem Kinderspiel ein neues Spielgerät entwickelt, dass sie auf der Spielwarenmesse in Nürnberg vorstellen: Das Woody Car.

"Wir haben unseren Zwillingen Weihnachten 2009 ein selbstgebautes Auto geschenkt, das nicht fuhr, dafür aber mit vielen Extras, wie Türen und Steuerknüppel, ausgestattet war. Noch heute - vier Jahre später - ist dieses abenteuerliche Gefährt ohne Räder das Lieblingsspielzeug der Jungs. Das brachte uns auf die Idee, daraus eine Geschäftsidee zu entwickeln", erzählt Ringguth. Bis zur Serienreife des Woody Cars vergingen vier Jahre. Die angehenden Spielzeughersteller hatten in der Firma Rülke aus Eppendorf schnell einen Produktionspartner gefunden, die Entwicklung eines Prototyps gestaltete sich jedoch kompliziert. "Wir haben über Jahre hinweg die Europäischen Spielzeugnormen gewälzt und sind immer wieder mit Prototypen ins Erzgebirge gefahren. Jetzt haben wir es endlich bis zur Marktreife geschafft", freut sich Ringguth.

Herausgekommen ist ein Spielgerät, dass in seiner Vielseitigkeit kaum zu übertreffen ist. Das Lenkrad kann durch einen Flugzeugsteuerknüppel ersetzt werden, extra Armaturenbretter lassen sich montieren. Das Woody Car lässt kann sich auch in eine Puppenstube, einen Einkaufsladen oder eine Kinderküche verwandeln. Teile aus handelsüblichen Holzbaukästen passen in vorbereite- te Bohrungen. "Wir wollen der Fantasie der Kinder so wenig Grenzen wie mög- lich setzen", sagt Jungunternehmer Ringguth.

Ab März soll das Woody Car im Internet angeboten werden. Kosten soll es zwischen 250 und 280 Euro.

@www.woody-car.com

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.02.2014

Hauke Heuer

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