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Dresdner Messe war 2011 so erfolgreich wie noch nie

Dresdner Messe war 2011 so erfolgreich wie noch nie

Ulrich Finger, Geschäftsführer der Messe Dresden, hat das vergangene Jahr als das erfolgreichste in der Geschichte der Messe Dresden bezeichnet. Es sei ein Umsatz von 5,118 Millionen Euro erzielt worden.

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Ulrich Finger, Geschäftsführer der Messe Dresden, hat das vergangene Jahr als das erfolgreichste in der Geschichte der Messe Dresden bezeichnet.

Quelle: Franziska Schmieder

„Das ist eine Steigerung um 22 Prozent gegenüber 2010", so Finger. Die Zahl der selbst veranstalteten Messen stieg von fünf auf sieben. Neu hinzu kamen die fashion+style und die Kindermesse. Auch mehr Gastveranstaltungen fanden statt. 2010 waren es noch 91, im vergangenen Jahr 135. Insgesamt registrierte die Messe Dresden 238 Veranstaltungstage, das ist gegenüber dem Vorjahr ein Plus von rund 30 Prozent.

Positiv zu Buche geschlagen haben laut Finger Großveranstaltungen wie der Kongress der Pneumologen, die US Car Convention, das Bon-Jovi-Konzert und natürlich der Kirchentag. „So gesehen haben wir es nicht leicht, das gute Ergebnis des vergangenen Jahres zu halten", schätzt der Messechef ein. Neu in diesem Jahr seien in der Messe das Pop-Festival, die Beteiligung im Rahmen des Dixieland-Festivals. Und natürlich hofft Finger, dass auch die Dresdner Musikfestspiele sowie das Grönemeyer-Konzert am 2. Juni in der Flutrinne viel Publikum anziehen.

Verbaut wurden im vergangenen Jahr in der Messe rund drei Millionen Euro, von denen die Messegesellschaft mehr als die Hälfte aus eigenen Mitteln finanzierte. Es gab Restarbeiten an der Börse. In Vorbereitung der Veranstaltungen, die künftig nicht mehr im Kulturpalast, sondern in der Messe stattfinden sollen, wurde die Halle 1 wurde umgebaut. „Und wir haben vom Foyer einen Zugang zum Keller geschaffen. Dort gibt es jetzt Garderoben und Sanitäreinrichtungen", erklärt Antje Schmidt von der Messe. „Bei dem Keller handelt es sich übrigens um den Keller, den Kurt Vonnegut in seinem Buch „Schlachthof Nr. 5" beschreibt", so Schmidt. Zur Erklärung: Kurt Vonnegut gehörte auch zu den rund 150 amerikanischen Kriegsgefangenen, die als Arbeitskommando 557 im Schlachthof im Ostragehege gefangengehalten wurden und die Bombardierung Dresdens in einem Keller überlebten. „Wir wollen deshalb in dem Keller auch eine kleine Geschichtsecke einrichten, um auf den historischen Zusammenhang hinzuweisen."

Catrin Steinbach

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