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Dresdner Luftbildfotograf erzählt von seiner Arbeit in luftiger Höhe

Aus des Vogels Sicht Dresdner Luftbildfotograf erzählt von seiner Arbeit in luftiger Höhe

Jürgen-Michael Schulter ist Luftbildfotograf. Seit über zehn Jahren dokumentiert der heute 75-Jährige die baulichen Veränderungen in und um Dresden. Am Montag, dem 23. Mai, zeigt er ab 19 Uhr in der Johannstadthalle in Dresden eine Auswahl seiner Aufnahmen, die die Entwicklung Dresdens in den vergangenen Jahren dokumentieren.

Teil der Johannstadt aus der Vogelperspektive.

Quelle: Jürgen-M. Schulter

Dresden. Angst scheint Jürgen-Michael Schulter nicht zu kennen. Denn wenn er sich an der Seite eines Piloten im Ultraleichtflugzeug in die Lüfte erhebt, dann wird vorher die Tür demontiert. „Na sonst spiegelt doch das Glas der Fensterscheibe“, meint er lässig und amüsiert sich, wenn sein Gegenüber große Augen macht.

Jürgen-Michael Schulter ist Luftbildfotograf. Seit über zehn Jahren dokumentiert der heute 75-Jährige die baulichen Veränderungen in und um Dresden. Fünf bis sieben Mal pro Jahr setzt er sich mit seiner Kamera in den Flieger. Einst schoss er seine Aufnahmen noch analog mit einer Minolta. Doch die ist längst einer Digital-Vollformatkamera gewichen. Seine Fotos sind oft in den DNN zu finden. Auftraggeber sind aber auch Institutionen und in Dresden tätige Unternehmen.

Am Montag, dem 23. Mai, präsentiert er ab 19 Uhr in der Johannstadthalle in Dresden eine Auswahl seiner Aufnahmen, die die Entwicklung Dresdens in den vergangenen Jahren dokumentieren. „Sie zeigen Perspektiven und bauliche Zusammenhänge, die man sonst so nicht sehen kann“, kündigt er an. Mit dem Vortrag wird zudem eine kleine Fotoschau in der Johannstadthalle eröffnet. Sie präsentiert bis zum 22. September 30 Papierabzüge im Format 30 x 45, auf denen vornehmlich die Johannstadt zu sehen ist, aber auch Blicke auf die Innenstadt. Besichtigt werden kann die Fotoausstellung immer donnerstags 14 bis 19 Uhr.

Wenn er nicht fotografiert, dann sitzt Jürgen-Michael Schulter vielleicht trotzdem gerade im Flieger, denn er ist selbst Pilot. Den Kindheitstraum erfüllte er sich im Alter von fast 50 Jahren, denn da begann er, eine Flugausbildung zu absolvieren. „Nunmehr habe ich schon ca. 600 Flugstunden in meinem Flugbuch und bin z.B. mit einer Cessna 172 einmal um die Ostsee herumgeflogen, wobei der nördlichste Punkt auf diesem Flug der Polarkreis war“, so Schulter.

Von Catrin Steinbach

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