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Dresdner Löwenbabys entwickeln sich prächtig und bekommen Paten

Dresdner Löwenbabys entwickeln sich prächtig und bekommen Paten

Stiefel hatten sie zwar nicht vor die Tür gestellt, dennoch gab es für die beiden Löwenbabys Abaja und Damien im Dresdner Zoo am Donnerstag eine Nikolausüberraschung.

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Löwenbaby Abaja entwickelt sich prächtig. Inzwischen wiegt sie 23 Kilogramm. Zum Nikolaustag bekam sie Besuch: Der Beirat des Schillergartens übernimmt ab sofort die Tierpatenschaft für die kleine Löwin.

Quelle: Uwe Hofmann

Mit dem Beiratsvorsitzenden Michael Lohnherr und den Geschäftsführern Frank Baumgürtel und Thomas Jacob war eine Abordnung des Schillergartens am Löwengehege erschienen. Mitgebracht hatten sie zarte Stücken Kalbsfleisch und das Versprechen, für die am 1. August geborene Abaja eine Tierpatenschaft zu übernehmen. Das bedeutet, dass der Beirat des Schillergartens 720 Euro im Jahr zahlt, die der kleinen Löwin zugute kommen.

Zunächst gilt die Patenschaft für ein Jahr. „Ich werde mich dafür einsetzen, dass das keine Eintagsfliege wird“, versprach Michael Lohnherr jedoch. Schließlich seien die Kassen des Schillergartens immer gut gefüllt.

Gute Nachrichten für Abaja also, die sich nach Auskunft von Pflegerin Cathrin Ludwig prächtig entwickelt. Zwar ist sie nicht mehr die schwerste der beiden Löwenkinder, das liege aber eher daran, dass ihr drei Tag jüngerer Bruder ordentlich aufgeholt hat. Damien, der nach Meinung seiner Pflegerin seinem Vater Jago immer ähnlicher wird, wiegt inzwischen 24 Kilogramm, seine Schwester ist ein Kilogramm leichter. „Wie ihre Eltern werden die beiden sehr groß und schwer.“

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Thomas Jacob, Michael Lohnherr und Frank Baumgürtel vom Schillergarten haben eine Patenschaft (v.l.) für Abaja übernommen. Sehr zur Freude von Zoodirektor Karl-Heinz Ukena.

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Daran wird auch die Ernährung ihren Anteil haben. Neben der Milch von Mutter Layla bekommen die Löwen-Knirpse auch schon feste Nahrung. Zumeist sind das Meerschweinchen, bevorzugt fressen die beiden aber Kaninchen. Einen Mümmelmann verdrücken sie über den ganzen Tag. Damit ihre Eltern ihnen dabei nichts wegfressen, dürfen die dabei nur durch ein Gitter zuschauen. Immerhin sei so das für die Löwenfamilie wichtige Zusammengehörigkeitsgefühl garantiert. „Damit Löwen in Fresstimmung sind, müssen sie die anderen schnurpsen hören“, beschreibt Ludwig das Fressverhalten.

In ihrer Mentalität seien die beiden Großkatzen-Geschwister sehr unterschiedlich. „Damien war anfangs sehr scheu, mittlerweile ist er sehr aufgeschlossen und experimentierfreudig“, sagt Ludwig. Das demonstrierte der kleine Löwe auch sofort und stolperte in das verschneite Außengehege, während Abaja verträumt hinterher schaute. Sie sei eben sehr aufmerksam, beobachte lieber zurückhaltend, durchschaue dann aber zumeist, was die Pfleger so alles anstellen. „Sie ist sehr ruhig. Das ist für uns sehr schön, weil sie dem Zoo erhalten bleiben wird“, sagt Ludwig über das pflegeleichte Tier.

Uwe Hofmann

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