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Dresdner Lego-Roboter löst Zauberwürfel in 11 Minuten

Dresdner Lego-Roboter löst Zauberwürfel in 11 Minuten

Mit einem Lego-Roboter, der innerhalb von rund elf Minuten den ungarischen Zauberwürfel (auch Rubik-Würfel genannt) löst, haben es drei 15-jährige Dresdner in die Endrunde des bundesweiten Jugend-Multimediawettbewerbs "MB 21" geschafft.

Die Jury sei "von der kreativen Arbeit der Jugendlichen begeistert" gewesen, teilte das Wettbewerbsbüro mit.

Zauberwürfel-Roboter wurde von den drei jungen Konstrukteuren und Programmierern auf Basis des Lego-Roboterbausatzes "Mindstorms NXT" entwickelt. In der Roboter-AG des Dresdner Kinder- und Jugendhauses "Insel" konstruierten sie die Sensoren und Mechanik, die Greifarme und Rotationsplattformen, mit denen der kleine Kerl die Farbfelder des Zauberwürfels erkennt und verschiebt. Auch schrieben sie das Computerprogramm, das aus den Sensorbildern ein 3D-Modell des Würfels erstellt und den kürzesten Lösungsweg berechnet, um alle Farben wieder auf den rechten Platz zu rücken.

Insgesamt hatten sich rund 1200 Jugendliche aus ganz Deutschland mit fast 200 Projekten um die MB21-Preise beworben. Der "Zauberwürfelroboter" ist nun einer von 26 Beiträgen, die von der Fachjury nominiert wurden. Präsentiert werden die Finalisten-Projekte während des Medienfestivals vom 15. bis 16. November. Gastgeber sind erstmals die Technischen Sammlungen Dresden an der Junghansstraße in Striesen. "Die acht Etagen des Museums verwandeln sich in ein riesiges Multimedialabor mit unzähligen Workshops, Aktionen und Vorträgen bei freiem Eintritt", verspricht Mit-Organisatorin Mandy Ziegler. Für die Besucher werden Mitmach-Stationen aufgebaut, an denen sie zum Beispiel Computer mit Bananen steuern, 3D-Druck-Variationen kreieren, ein Videospiel erstellen oder mit einem Wimpernschlag Musik erzeugen können.

Der Jugend-Wettbewerb wird seit 1998 ausgerichtet. Organisiert wird er vom "Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum" (KJF) und dem "Medienkulturzentrum Dresden". Die Jury wird am 15. November Preise im Gesamtwert von 10 000 Euro vergeben.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.10.2014

hw

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