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Dresdner Lackfabrik novatic setzt auf Langlebigkeit und Nachhaltigkeit

Dresdner Lackfabrik novatic setzt auf Langlebigkeit und Nachhaltigkeit

Um mehr Jugendliche für eine Laufbahn in der Industrie zu begeistern, laden die Industrie- und Handelskammer (IHK), die Hamburger Agentur Prima Events und die Stadt Dresden am 2. Juli zur 2. Langen Nacht der Industrie ein.

Präsentiert von den DNN wollen rund 20 Unternehmen aus dem Raum Dresden an diesem Abend von 17 bis 22.30 Uhr ihre Werkstore öffnen - darunter auch die Lackfabrik novatic an der Clemens-Müller-Straße im Industriegelände in der Albertstadt.

Von Catrin steinbach

Was lange hält, das bringt kein Geld. - Dieses Motto gehört garantiert nicht zur Firmenphilosophie der Dresdner Lackfabrik novatic. Im Gegenteil. Das inhabergeführte Unternehmen setzt mit seinen innovativen Produkten auf Langlebigkeit und Nachhaltigkeit. Denn wer novatic-Produkte kauft, will vor allem eins: Werte schützen und vor Korrosion bewahren.

Ob am Blauen Wunder, an der Fassade des Heizkraftwerks Nossener Brücke, an der Dachkonstruktion im Hauptbahnhof oder den Stahlteilen des Flughafens - die Dresdner Lackfabrik novatic hat mit ihren Farben, Lacken und Korrosionsschutzanstrichen in der sächsischen Landeshauptstadt schon viele Spuren hinterlassen. Und nicht nur dort. Das mittelständische Unternehmen, das Seniorchef Dr. Wilfried Zill 1990 als Nachfolgeunternehmen des einstigen VEB Lackfabrik Dresden gründete, bietet den Großen der Branche offensichtlich erfolgreich die Stirn. Mit seinen rund 8000 innovativen Produkten hat es sich über Deutschland hinaus einen guten Namen erarbeitet.

"Wir entwickeln auf Kundenwunsch maßgeschneiderte Beschichtungen, versuchen uns durch eine hohe Qualität der Produkte, einen guten Service, schnelle Lieferung, kleine Abnahmemengen und faire Preise zu profilieren. Zudem bieten wir als Vollsortimenter alles aus einer Hand", nennt Alexander Zill, Geschäftsführender Gesellschafter, das Erfolgsrezept. "Unsere Beschichtungsstoffe finden vornehmlich im Beton- und Stahlbau, in Biomasse- und Kläranlagen, Verzinkereien - also überall dort, wo kritische Atmosphären herrschen - Anwendung."

Mit der Übernahme einer Spezial-lackfabrik in Halle, die Alexander Zills Bruder Jochen leitet, hat novatic auch im Heimwerkerbereich Fuß gefasst. "Von Lacken für Fenster, Heizkörper und Boote bis zu Anstrichstoffen für Wände im Innenbereich und Fassaden bieten wir jetzt auch im Do-it-Yourself-Bereich das komplette Programm, das in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Nordbayern zu haben ist", so Alexander Zill.

Produziert wird in Dresden, Halle und Teplice. Zudem hat die Lackfabrik Vertriebsgesellschaften in Tschechien, Polen, der Slowakei und Russland. "Aus Ungarn, Indien und China haben wir uns wieder zurückgezogen. In Ungarn ist die Auftragslage schlecht, in Indien fehlt die Infrastruktur, in China geht es nur um den Preis, nicht um die Qualität und in Vietnam braucht man noch 10 Jahre. Da fahre ich dann hin, wenn es so weit ist", begründet Alexander Zill unternehmerische Entscheidungen. "Dafür haben wir jetzt Verbindungen nach Kuba geknüpft."

Die Zahl der Beschäftigten bei novatic ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Gegenwärtig zählt die Gruppe 124 Mitarbeiter. 72 von ihnen arbeiten in Dresden, dem "Herz" der Firma. Hier ist auch die Forschungsabteilung angesiedelt, in der zehn Prozent der gesamten Belegschaft tätig sind. Denn Innovation ist für das Unternehmen ein Garant fürs Überleben. novatic hält fünf Patente für Lacke und Farben.

Großen Erfolg hat die Lackfabrik zum Beispiel mit ihrer für Betonwindkrafttürme entwickelten Beschichtung. "Das Besondere an ihr ist, dass sie die Poren der Betonoberfläche mit einem Anstrich verschließt, man noch am selben Tag die Deckbeschichtung auftragen kann und trotz dieses extrem kurzen Applikationsprozesses eine Schutzwirkung für die nächsten 20 Jahre erreicht", erklärt Zill. "50 Prozent unserer Produkte sind jünger als drei Jahre. Und wir arbeiten weiter an hocheffektiven und vor allem umweltfreundlichen Lacken, die lange halten. Wir wollen es schaffen, Beschichtungen herzustellen, die möglichst 40 Jahre vor Korrosion schützen", nennt der junge Unternehmenschef ein ehrgeiziges Ziel.

Seit der Gründung des Familienunternehmens im Jahr 1990 hat novatic immer wieder investiert. Erst 2011 ging eine neue Produktionsanlage in Dresden in Betrieb (DNN berichtete). Jetzt wird am Dresdner Standort weiter gebaut. Diesmal soll ein neues Technikum für die Produktionskontrolle und Kleinfertigung entstehen. Zudem ist die Anschaffung von Geräten geplant, mit denen Farbnuancen, Viscosität der Produkte und Schwankungen in der Qualität der Rohstoffe noch genauer gemessen werden können.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.04.2013

Catrin Steinbach

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