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Dresdner Kulturpalast vor Umbau: Bürgermeisterin Orosz nimmt symbolisch den Schlüssel entgegen

Dresdner Kulturpalast vor Umbau: Bürgermeisterin Orosz nimmt symbolisch den Schlüssel entgegen

Der Dresdner Kulturpalast ist ausgeräumt, der letzte Vorhang für einige Jahre gefallen. Am Dienstag übergab Ulrich Finger, Geschäftsführer der Messe Dresden, symbolisch den Palastschlüssel an Bürgermeisterin Helma Orosz (CDU).

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Ulrich Finger, Geschäftsführer der Messe Dresden (r.), übergab symbolisch den Kulturpalastschlüssel an BM Helma Orosz (CDU).

Quelle: Dominik Brüggemann

Als oberste Vertreterin der Stadt nahm sie den Schlüssel entgegen. In den kommenden Jahren saniert die Stadt den Veranstaltungsort grundlegend.

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In den vergangenen Jahren hatte es verschiedene Umbaupläne gegeben.

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„Den Kulturpalast in dieser Form gibt es so das letzte Mal zu sehen“, sagte Hans-Ulrich Finger, Geschäftsführer der Messe Dresden. Er selbst verbinde Tanzstunden, Filmaufführungen und Konzerte aus seiner Jugend mit dem Bau. „Wir haben verpasst aufzuhören, wenn es am schönsten ist“, erinnerte er an den provisorischen Umbau im Jahr 2007. Damals standen während der Vorstellungen Feuerwehrleute in Rufweite für den Ernstfall bereit. Die vorübergehende Betriebsgenehmigung laufe nun ab und die vorbereitenden Umbauarbeiten könnten jetzt in Angriff genommen werden.

„Die Verantwortung wiegt deutlich schwerer als das Schlüsselbund“, sagte Bürgermeisterin Orosz (CDU) bei der symbolischen Schlüsselübergabe. Laut erster Planungen soll der Umbau 2015 fertiggestellt sein. „Wir werden den Stadtrat und die Öffentlichkeit regelmäßig über den Baufortschritt auf dem Laufenden halten“, kündigte Orosz an.

Bei der Schließung schwinge auch Bedauern mit. „Der Kulturpalast ist ein liebgewordenes Kind der Stadt“, so Orosz. Dies sei spätestens beim Ausverkauf der Stühle vor wenigen Wochen sichtbar geworden. „Ich habe viele Menschen getroffen, die mir von persönlichen Erinnerungen berichtet haben und denen der Kulturpalast sehr viel bedeutet“, sagte Finger. Das Geld vom Ausverkauf übergaben Orosz und Finger bei der Schlüsselübergabe an vier ausgewählte Vereine. Jeweils 5000 Euro erhielten die Dresdner Vereine „Sonnenstrahl“, „Bürgerschaft Hellerau“, „Wegen Uns“, und der Verein „Aufwind“.

Orosz kündigte an, im vorgebenden Zeitrahmen einen wirtschaftlichen wie lebendigen Ort aus dem alten Kulturpalast formen zu wollen. „Wenn sich die Herkuleskeule und die städtische Bibliothek hier etablieren, ist das Haus von morgens bis abends als Spielstätte belebt“, so Orosz. Künftig solle der Kulturpalast auch den Vergleich mit anderen europäischen Häusern nicht scheuen müssen. „Ich bin froh, dass die Debatten über die künftige Funktion des Hauses abgeschlossen sind“, so die Oberbürgermeisterin.

dbr/lku

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