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Dresdner Kulturpalast im Plan – Himmel des Saals ist fertig

Baustelle Dresdner Kulturpalast im Plan – Himmel des Saals ist fertig

Im Dresdner Kulturpalast ist ein weiterer wichtiger Bauabschnitt abgeschlossen. Knapp ein Jahr vor der geplanten Eröffnung ist die Decke des Konzertsaals frei zu sehen. „Ein wesentlicher Teil des Saales ist fertig“, freut sich Projektleiter Thomas Puls.

Die neue Decke des Konzertsaales im Kulturpalast
 

Quelle: Sebastian Kahnert, dpa

Dresden.  Im Dresdner Kulturpalast ist ein weiterer wichtiger Bauabschnitt abgeschlossen. Knapp ein Jahr vor der geplanten Eröffnung ist die Decke des Konzertsaals frei zu sehen. „Ein wesentlicher Teil des Saales ist fertig“, freut sich Projektleiter Thomas Puls.

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Im Dresdner Kulturpalast ist ein weiterer wichtiger Bauabschnitt abgeschlossen. Knapp ein Jahr vor der geplanten Eröffnung ist die Decke des Konzertsaals frei zu sehen. „Ein wesentlicher Teil des Saales ist fertig“, freut sich Projektleiter Thomas Puls.

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Es sei ein langer Entwicklungsprozess über mehrere Jahre gewesen, sagt der Projektleiter. Denn die Decke ist entscheidend dafür, ob der Klang später einmal so ist, wie gewünscht. Dafür ist die Decke stark gefaltet, um den Schall der Musiker ideal ins Publikum zu streuen. Die ersten Arbeiten erfolgten am Computer. Da Schall-Berechnungen aber selbst für heutige Großrechner noch zu kompliziert sind, wurde am Akustikmodell nachgemessen.

Technische Herausforderung

Über dem weißen Himmel liegen noch zwei weitere Ebenen, der Schnürboden mit jeder Menge Technik sowie eine akustische „Haube“, die Geräusche von außen fern hält. Alles zusammen fertig zu stellen, sei eine Herausforderung gewesen, sagt Thorsten Horst von der verantwortlichen Baufirma. Nun sei aber alles fertig. An der Decke soll nicht mehr gearbeitet werden. Daher müssen jetzt auch alle staubbelasteten Arbeiten abgeschlossen sein. Denn nach dem Abbau der Deckengerüste kommt niemand mehr so einfach an die Konstruktion heran.

Im Saal werden sich die Bauarbeiter nun von den zwei Rängen und Brüstungen nach und nach zu Bühne und Parkett vorarbeiten. Zu den letzten Arbeitsschritten gehört dann der Einbau der Sitze. Diese werden aktuell noch in Zusammenarbeit mit einem niederländischen Akustik-Labor entwickelt. Ziel ist es, so Thomas Puls, dass der Saal immer gleich klingt, egal ob Besucher drin sitzen oder nicht. Dafür werden die Sitze speziell angefertigt, müssen die Beschaffenheit der Polster und die Löcher im Holz genau passen.

Kniffliges Raumklima

Ende 2016 wollen die Bauarbeiter abziehen. Der Zeitplan sei sportlich, so Puls, aber machbar. Anschließend wird das neue Haus nach und nach auf „Betriebstemperatur“ gebracht. Dabei steht vor allem das Raumklima im Mittelpunkt. Die Belüftung so zu justieren, dass auch die Wärme von 1780 „Heizkörpern“, also Menschen im Saal, das Thermometer nicht steigen lässt, sei noch einmal eine schwierige Aufgabe.

Doch bevor das Raumklima nicht verlässlich eingepegelt ist, kann die Orgel nicht installiert werden. Die wird deswegen zur Eröffnung am 28. April 2017 auch fehlen. Die 3800 Pfeifen werden erst im Sommer 2017 eingebaut.

Von Stephan Lohse

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