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Dresdner Kultureinrichtungen widmen sich eine Woche dem Thema Integration

„Kultur öffnet Welten“ Dresdner Kultureinrichtungen widmen sich eine Woche dem Thema Integration

In der Woche vom 21. bis 29. Mai findet die bundesweite Aktionswoche „Kultur öffnet Welten“ statt. Die Initiative nimmt den Welttag der kulturellen Vielfalt, den 21. Mai, zum Anlass, um die kulturelle Teilhabe zu fördern. Auch Dresdner Akteure wollen kulturelle Vielfalt erlebbar machen und sich mittels Kunst und Kultur dem Fremden und Unbekannten öffnen.

Am Sonnabend startet die Aktionswoche „Kultur öffnet Welten“. Im Rahmen der Musikfestspiele sind am 28. Mai Laien- und Profimusiker geladen, in allen Ecken der Stadt zu musizieren.

Quelle: © Robert Jentzsch | www.rjphoto.de

Dresden. In der Woche vom 21. bis 29. Mai findet die bundesweite Aktionswoche „Kultur öffnet Welten“ statt. Die Initiative nimmt den Welttag der kulturellen Vielfalt, den 21. Mai, zum Anlass, um die kulturelle Teilhabe zu fördern. Auch Dresdner Akteure wollen kulturelle Vielfalt erlebbar machen und sich mittels Kunst und Kultur dem Fremden und Unbekannten öffnen.

Das Projekt wurde auf Anregung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Monika Grütters initiiert. An der Aktionswoche werden sich verschiedenste Dresdner Kultureinrichtungen beteiligen. „Die Einrichtungen leisten ebenso wie Kulturschaffende einen Beitrag zur Weltoffenheit“, so Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Linke). Ziel ist es, sich künstlerisch dem Thema Integration stellen. Mit dabei sind unter anderem das Theater Junge Generation, das Europäische Zentrum der Künste Hellerau, die Museen der Stadt, die Landesbühnen Sachsen, die Dresdner Philharmonie.

Im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele wird im gesamten Dresdner Stadtgebiet am 28. Mai zur „Klingenden Stadt 2016“ geladen – sämtliche Laien- und auch Profimusiker sind ab 14 Uhr aufgefordert, in allen Winkeln der Stadt zu musizieren – unter dem Motto „Ode an die Freude“ wird an 10 Spielorten mitgemacht. Höhepunkt ist um 16 Uhr die Aufführung des letzten Satzes aus Beethovens 9. Sinfonie auf dem Dresdner Altmarkt.

Weiterhin bietet das Landhaus „Nachdenken über Dresden“ an, die Dresdner Philharmonie präsentiert die Märchenoper „Die Arabische Prinzessin“ und das Europäische Zentrum für Künste Hellerau bietet einen brasilianischen Tanzkurs für geflüchtete Frauen.

Auch die Städtischen Bibliotheken Dresden sehen sich aufgefordert, sich an der Aktionswoche zu beteiligen. „Bibliotheken haben die Aufgabe, Aufklärung zu leisten“, sagt Dr. Arend Flemming von den Städtischen Bibliotheken. „Auch immer mehr Flüchtlinge melden sich in Dresden in den Bibliotheken an.“ So berichtet Matthias Mesletzky am 24. Mai in der Lesung „Allein durch Afrika“ von seiner siebenmonatigen Reise durch insgesamt 16 Länder und von seiner persönlichen Sicht auf den widersprüchlichen schwarzen Kontinent.

Die politischen Entwicklungen in den letzten Monaten, bundesweit sowie in Dresden, verleihen den Fragen der Integration eine neue Bedeutung, der sich auch die Kultureinrichtungen stellen. „Mit der politischen Situation bekommt die Kultur eine ganz neue Aufgabe“, sagt Klepsch. Die bevorstehende Aktionswoche soll deswegen auch Anlass sein, all denjenigen Mut zu machen, die sich in Dresden für Weltoffenheit engagieren. „Kulturelles Engagement sollte allerdings über die Aktionswoche hinaus ganzjährig stattfinden“, so Klepsch.

Von Juliane Weigt

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