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Dresdner Krokodil Max in 3D

Haut und Kopf des Leistenkrokodils ab Ende Dezember im Japanischen Palais zu sehen Dresdner Krokodil Max in 3D

Krokodil Max kehrt in die Öffentlichkeit zurück. Auch nach seinem Tod im vergangenen Sommer bleibt der Publikumsliebling des Zoos sowohl der Wissenschaft als auch den Dresdnern erhalten. Noch in diesem Jahr werden Schädel und Haut des Leistenkrokodils in einer Ausstellung präsentiert.

Quelle: dpa

Krokodil Max kehrt in die Öffentlichkeit zurück. Auch nach seinem Tod im vergangenen Sommer bleibt der Publikumsliebling des Zoos sowohl der Wissenschaft als auch den Dresdnern erhalten. Noch in diesem Jahr werden Schädel und Haut des Leistenkrokodils in einer Ausstellung präsentiert.

Dafür haben Wissenschaftler der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden in den vergangenen Wochen das Skelett präpariert. „Dank der Freigabe des Zoos haben wir jetzt erstmals ein Komplettskelett eines Krokodils. Ein Präparat in dieser Größe ist auch für uns ein Sonderfall und für die Forschung, etwa für Vergleichsstudien, sehr wichtig“, erklärt Raffael Ernst, Sektionsleiter Amphibien und Reptilien bei den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen.

Hinter verschlossenen Türen bleiben die Überreste des Krokodils aber nicht. „Die Haut von Max befindet sich gerade beim Gerben, bis Weihnachten soll alles fertig sein“, informiert Birgit Walker, Sprecherin der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen. Bereits ab dem 1. Weihnachtsfeiertag wird sie gemeinsam mit dem präparierten Kopf in der Sonderausstellung „Erfolgsmodell Saurier – 300 Millionen Jahre Überleben“ im Japanischen Palais zu sehen sein. Ab November 2016 dient beides der Wissenschaft in den Naturhistorischen Sammlungen.

Auch die Zoobesucher dürfen sich auf eine Erinnerung an Max freuen. Dafür wurde der Schädel jetzt im Landesamt für Archäologie in 3D eingescannt. Aus den Daten entsteht in der Dresdner Firma Jähne GmbH für Produktinnovation in den kommenden drei Wochen ein Kunststoff-Replikat. Ab 2016 wird das 7000 Euro teure Modell im Prof. Brandes Haus – am alten Gehege des Leistenkrokodils – ausgestellt. „Dort werden wir auch seinen Werdegang auf einer Tafel festhalten, um gebührend an Max zu erinnern“, erklärt Matthias Hendel, Kurator im Zoo. Zudem soll eine weitere Nachbildung eines Sunda-Gavial-Kopfes die Unterschiede zwischen Max und seinem Nachfolger De Gaulle verdeutlichen, der im November nach Dresden kommt.

Auch wenn die Scan-Technik sehr teuer ist und deshalb das Einscannen des gesamten Körpers von Max nicht rentabel ist, einen Vorteil hat sie: Die gewonnenen Daten können in beliebigen Größen nachgebildet werden. Die Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen haben deshalb bereits die nächste Idee. Während der Ausstellung soll es Max' Kopf auch in Miniaturform geben – als Schlüsselanhänger.  

Christin Grödel

Zoo Dresden 51.037975 13.752932
Zoo Dresden
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