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Dresdner Krebsforscher erhält Auszeichnung

Krebsforschung Dresdner Krebsforscher erhält Auszeichnung

Dr. Christian Golnik vom OncoRay-Zentrum in Dresden entwickelte eine Methode, welche die Reichweite von Partikelstrahlen bei der Behandlung von Krebspatienten messen kann. Für dieses innovative Verfahren wurde er am 7. September mit dem ersten Preis der Behnken-Stiftung ausgezeichnet.

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Physiker Dr. Christian Golnik bei der Arbeit

Quelle: Pausch

Dresden. Dr. Christian Golnik vom OncoRay-Zentrum in Dresden entwickelte eine Methode, welche die Reichweite von Partikelstrahlen bei der Behandlung von Krebspatienten messen kann. Für dieses innovative Verfahren wurde er am 7. September mit dem ersten Preis der Behnken-Stiftung ausgezeichnet.

Die Methode entwickelte er im Rahmen seiner Doktorarbeit an der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus, welche mit einer weltweiten Patentanmeldung endete. Der Physiker aus Dresden forscht auf dem Gebiet der Partikeltherapie, welches bei der Bestrahlung von Tumoren zum Einsatz kommt. Das Verfahren unterscheidet sich von der herkömmlichen Strahlentherapie, da hier keine Röntgenstrahlungen verwendet werden, sondern winzig geladene Teilchen, wie zum Beispiel Protonen.

„Die Partikeltherapie ist hochwirksam, allerdings lässt sich ihr Potenzial derzeit weltweit noch nicht ausschöpfen“, erklärt Dr. Christian Golnik. Seine entdeckte Methode, welche sich „Prompt Gamma-Ray Timing“ nennt, könnte einen großen Fortschritt in der Krebsmedizin bedeuten. Im Gegensatz zu den Röntgenstrahlen wirken die Partikelstrahlen viel präziser auf den Tumor und schonen zugleich das umliegende Gewebe. Ein sehr wichtiger Teil der Experimente zur Entwicklung des Verfahrens fanden im ELBE-Beschleuniger und im Ionenstrahlzentrum des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf statt. Die Leistung des Physikers überzeugte die Jury des Behnken-Berger-Preises und somit gelang der erste Platz, welcher mit 12 000 Euro dotiert war.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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